Dörfer und Schlösser

Die zwischen der Romagna, der Toskana und Umbrien gelegene Provinz Pesaro und Urbino ist der ideale Ausgangspunkt, um alte Dörfer, Abteien, mittelalterliche Befestigungsanlagen, Museen, Festungen, Burgen und historische Villen zu besuchen.

Das Hinterland von Pesaro und Urbino ist reich an historischen Zentren und architektonischen Schönheiten. Um nur einige zu nennen: Urbino, UNESCO-Weltkulturerbe und sein prächtiger Herzogspalast; die mittelalterliche Zitadelle von Gradara mit ihrer faszinierenden Burg, die an die Liebe zwischen Paolo und Francesca erinnert und von Dante in seiner Göttlichen Komödie verewigt wurde; Fano, römische Stadt, die über die Flaminia-Konsularstraße erreicht wird; Pesaro und seine römischen Schätze, Renaissance-Architektur zu den neueren Elementen des Liberty-Stils.

Ohne die vom Renaissance-Architekten Francesco di Giorgio Martini geplanten Beispiele für militärische Befestigungen (Verteidigungsarbeiten) zu vergessen: Das Schloss von Mondavio ist eines der Meisterwerke des italienischen Militärbaus, in dem sich auch ein Geschichtsmuseum und Originalwaffen befinden, die zwischen dem VIII. Und dem XVII. Realisiert wurden Jahrhundert; Die Ubaldini-Festung in Sassocorvaro mit ihrer Eleganz und Majestät beherbergt ein typisches kleines Theater aus dem 18. Jahrhundert. Die Cagli-Altstadt römischen Ursprungs mit ihrem bedeutenden Turm, heute Zentrum für zeitgenössische Skulptur.

Alte Dörfer, die vom Kampf der Familien Malatesta und Montefeltro dominiert werden, vervollständigen das touristische Angebot der Provinz Pesaro und Urbino. Kunst, Kultur und wunderschöne Natur sind eine Einladung, die Gastfreundschaft der „schönen Provinz“, des Landes Rossini und Raffaello, zu erleben

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Montefiore Conca ist eine kleine Stadt südlich der Provinz Rimini an der Grenze zu den Marken (Provinz Pesaro-Urbino). Das etwa 22 km² große Gebiet erstreckt sich über die Hügel des Apennin der Toskana-Romagna, nicht weit von Valconca entfernt, dem Tal, das vom gleichnamigen Fluss zwischen Emilia-Romagna und Marken durchquert wird und dann in die Adria mündet. Es befindet sich auf einer Höhe von 385 m ü.
Die Ursprünge des Dorfes sind sehr alt und ebenso dunkel: Nach der Tradition entstand es aus Crustumium, das vor 3000 Jahren vom Meer zerstört wurde.
1136 erklärt Papst Innozenz II., Dass die Kirche San Paolo unter apostolischem Schutz steht. 1320 trat Papst Johannes XXII. Montefiore an die Familie Malatesta ab. Im Jahr 1371 wurden die Gebiete der Marken und der Romagna vermessen. Dies ließ erkennen, dass die Bevölkerung von Montefiore auf 160 Herde aufstieg. 1372 ging die Kontrolle über die Lordschaft auf Galeotto über, der sie dann seinem Sohn Galeotto Belfiore gab (Spitzname mit diesem Adjektiv für die Geburt in der Festung von Montefiore). Nach dem Tod von Galeotto Belfiore (im Alter von 23 Jahren aufgrund einer Epidemie) sagte Carlo il Catone, der die Kirche während des westlichen Schismas unterstützte. Carlo starb ebenfalls 1429, gefolgt von seinem Neffen Roberto, der als der Gesegnete bekannt ist. Nach Robertos Tod (mit 21) übernahm sein Bruder Sigismondo Malatesta und gab seinem Territorium Kultur, Kunst und Wohlstand. Aber auch er machte Fehler: Am tödlichsten war die Feindschaft mit dem Papst, die ihn zur Exkommunikation und zur Entfernung seiner Gebiete führte. Unter diesen befand sich auch Montefiore.
Von 1500 bis 1503 war es unter der Herrschaft von Cesare Borgia. Von 1504 bis 1505 war es unter der Herrschaft der Republik Venedig. Von 1506 bis 1514 war es unter der Herrschaft des Heiligen Stuhls. 1797 wurde es Teil der Cisalpine Republic. 1815 wurde es in das italienische Königreich Napoleons eingegliedert. Nach dem Wiener Kongress wurde er wieder der Kirche anvertraut. Nach dem Zweiten Unabhängigkeitskrieg wurde es Teil des Königreichs Italien.
1863 wurde der Name in Montefiorito geändert und erst 1917 auf Vorschlag von Don Paolo Palmerini in Montefiore umbenannt. Die Tradition führt dieses Toponym auf eine alte jüdische Familie in der Region zurück.
Details
Diese Route ist eine optimale Gelegenheit, um die schönen Ortschaften des unteren Metauro-Tals kennen zu lernen. Eine Hügelfahrt, bei der sich nicht zu lange Bergfahrten und stellenweise steile Abfahrten abwechseln (max. Höhe 417 m).

MOMBAROCCIO
BEATO SANTE
CARTOCETO
MUSEO DEL BALÌ



Anfahrt nach Fano:
Von der Küste: Autobahn A14 Ausfahrt Fano • Beschilderung zum Meer "Spiaggia di ponente"
Vom Hinterland: Schnellstraße Grosseto-Fano, Abfahrt Fano • Beschilderung zum Meer "Spiaggia di ponente"

Start: Wir starten in Fano - Piazzale Amendola - gegenüber dem westlichen Strand, der als "Lido” bekannt ist. Der Platz bietet einen Parkplatz und Telefonzellen, sowie verschiedene Bars und Restaurants.
km. 0      Wir starten am Platz, auf Höhe des “Mosaik-Totems” gegenüber dem Strand und entfernen uns vom Meer. Kurz danach fahren wir durch die Unterführung der Eisenbahn in Richtung Meer-Berge.
km. 0,3   An der Ampel biegen wir nach links ab und nach 50 m gleich nach rechts in Richtung “Stadtfriedhof”. Am Gipfel der Bergfahrt biegen wir nach links in Richtung des Friedhofs ab, und an der folgenden Kreuzung biegen wir nach links in Richtung Carignano ab.
km. 1,1   Am Stoppschild biegen wir nach rechts, in Richtung Carignano ab (weißes Schild) [⬆️17].
km. 2      Wir verlassen Fano und fahren weiter geradeaus auf der Provinzstraße 45.
km. 4,5   Es geht weiter geradeaus auf der Hauptstraße (Provinzstraße 45), bis Santa Maria dell'Arzilla.
km. 11,4 Der Ort Santa Maria dell'Arzilla. An der Kreuzung fahren wir weiter geradeaus in Richtung Pesaro.
km. 12,8 [⬆️70] hier beginnt die Straße entschieden anzusteigen.
km. 14,2 An der Abzweigung [⬆️137] biegen wir nach links ab, in Richtung Sant'Angelo in Lizzola (Provinzstraße 145).
km. 19    Am Stoppschild biegen wir nach links, Richtung Sant'Angelo in Lizzola ab (Provinzstraße 30), hier beginnt die Straße anzusteigen.
km. 20,3 Der Ort Ginestreto. An der folgenden Kreuzung [⬆️254] fahren wir rechts in Richtung Sant'Angelo in Lizzola.
km. 22,3 Der Ort Sant'Angelo in Lizzola [⬆️310]. An der folgenden Kreuzung geht es nach links, in Richtung Mombaroccio und sofort erneut nach links,
in Richtung Monteciccardo (Provinzstraße 31). Die Straße steigt an bis Monteciccardo [⬆️382]. Hier beginnt eine steile Abfahrt.
km. 24,9 Am Stoppschild geht es nach links, in Richtung Mombaroccio (Provinzstraße 26).
km. 28,8 Hier endet die Abfahrt [⬆️115]. Nach der Brücke beginnt eine steile Bergfahrt nach Mombaroccio.
km. 31,7 Der Ort Mombaroccio. Die Bergfahrt endet am Ortseingang [⬆️310].
km. 32,4 An der Kreuzung fahren wir nach rechts, in Richtung Cartoceto (Provinzstraße 26), die Fahrt geht bergauf.
km. 33,5 Pass des Beato Sante. Wir fahren weiter auf der Hauptstraße. Linkerhand liegt das Kloster.
km. 34,3 An der Abzweigung nach Fontecorniale fahren wir weiter geradeaus. Hier endet die letzte Bergfahrt dieser Tour [⬆️417].
Nun geht es bergab nach Cartoceto.
km. 38,4 Linkerhand der Ort Cartoceto. Wir fahren bergab auf der Hauptstraße in Richtung Saltara.
km. 41,6 Der Ort Saltara [⬆️160], -links die Abzweigung zum Balì-Museum. Wir bleiben auf der Hauptstraße, fahren über das Kopfsteinpflaster der Ortsmitte und dann bergab nach Calcinelli.
km. 44,7 In Calcinelli [⬆️66] endet die Abfahrt. An der Ampel fahren wir weiter geradeaus in Richtung Fano. Nach der Unterführung der Schnellstraße geht es weiter geradeaus (Provinzstraße 16 bis).
km. 46,1 Der Ort Villanova. Es folgt eine ebene Strecke bis Fano.
km. 46,8 Wir fahren nach links, in Richtung “Sportplatz” (weißes Schild) Provinzstraße 92 bis.
km. 50,5 Am Stoppschild biegen wir nach links in Richtung Fano ab.
km. 56,1 An der Abzweigung fahren wir links vom Wegekreuz in Richtung Fano.
km. 58    Am Kreisverkehr fahren wir weiter geradeaus in Richtung Fano.
km. 59,5 Das Ortsschild von Fano. Ortsteil Sant'Orso am Stadtrand.
km. 60,5 Am Kreisverkehr fahren wir in Richtung Pesaro (Via Papiria). An der folgenden Ampel biegen wir nach rechts in Richtung Pesaro ab (Via IV novembre). An der zweiten Ampel links in Richtung Pesaro fahren (Via Gramsci). Es geht immer geradeaus weiter.
km. 63,3 An der Ampel fahren wir nach rechts in Richtung “Meer” (Via Carducci) und kehren zum Piazzale Amendola zurück.
Damit endet die Route (Kilometerstand 63,6).

Beschreibung

Mombaroccio ⬆️310 ➡️20
Auf dem Kamm eines Hügels liegt die Ortschaft Mombaroccio, die ganz von den zum Schutz des antiken Schlosses errichteten Mauern umgeben ist. Suggestiv sind die zylindrischen Türme, die den Zugang zum Ort überragen. Bemerkenswert ist der Palazzo Dal Monte, ab dem 16. Jahrhundert Sitz der Familie Dal Monte, und später Sommersitz der Sforza und der Della Rovere. Einen Besuch wert ist die Kirche San Marco, die Museen (Heimatmuseum, Museum der kirchlichen Kunst, Stickerei-Ausstellung) die Grotten und die Kellergewölbe. Von der Stadtmauer aus kann die wundervolle Aussicht auf die Hügel des unteren Metauro-Tals genossen werden. 
Info: Rathaus, Tel. 0721 471103.

Beato Sante
Für den Besucher von Mombaroccio ist ein Ausflug zu der Wallfahrtskirche Beato Sante (2 km von der Ortschaft), ein Zentrum der Spiritualität, der Kunst und der Kultur, ein absolutes "Must". Sehr interessant ist die Kirche und der Kreuzgang von 1536-1538. Im Innern des Gebäudes befindet sich die Pinakothek. Der kühle Wald um das Kloster herum lädt den Besucher speziell an heißen Sommertagen zu einer erfrischenden Ruhepause ein. 
Info: Rathaus Mombaroccio, Tel. 0721 471103.

Cartoceto ⬆️225 ⬆️25
Fächerartig an den Hängen eines Hügels gelegen, zeichnet sich das antike “Castello” durch Treppen und steile Gassen aus, die von auf mehren Ebenen erbauten Häusern flankiert werden: Das Ganze ist von einer Mauerböschung umgeben und wird über den lang gestreckten Platz des “Borgo” erreicht. Die besondere Lage hat Cartoceto wegen des Olivenanbaus und der Olivenölproduktion bereits seit dem 13. Jahrhundert zum bedeutendsten Ort des Lands um Fano gemacht, und ist heute noch die wichtigste Erwerbsquelle der Einwohner. Die ältesten Überlieferungen, die mit dem Anbau von Oliven auf dem Gebiet von Cartoceto zusammenhängen, stammen aus dem Jahr 1178.
Im November, dem Monat in dem die Oliven geerntet und gepresst werden, wird die Piazza zu einem immensen Markt, auf dem die Olivenbauern und die Ölmühlen ihre Produkte anbieten. Einen Besuch wert ist das "Teatro del Trionfo" aus dem Settecento, das in den Räumen einer antiken Ölmühle entstanden ist. 
Info: Verkehrsverein, Tel. 0721 898437.

Museum Bali
Das Gebäude, in dem sich das Museum befindet, steht auf einer großen Hügelterrasse, hinter dem Ort Saltara. Das Haus hat sehr antike Ursprünge und ein Dokument belegt, dass es sich bereits ab 1165 im Besitz des Bischofs von Fano befand, der es mit 4 Türmen zum Zwecke der Beobachtung des Himmelgewölbes ausstattete. Die Villa ist heute Sitz eines der eindrucksvollsten nationalen Planetarien, mit 35 interaktiven Plätzen, Labors und didaktischen Projekten, einem astronomischem Observatorium, einem Kongress-Zentrum, Räume für zeitweilige Ausstellungen und ein Planetarium mit 50 Plätzen, das dem geschätzten Wissenschaftler Giuseppe Occhialini gewidmet ist. Unter dem Serviceangebot für Besucher befinden sich ein Buchladen und eine Bar. 
Info: Museo del Balì, Tel. 0721 892390.
Details
Unbestrittene Protagonisten dieser Route zwischen Cesano-Tal und Tarugo-Tal sind die Hügel. Die wenig befahrenen Straßen und die Folge von Dörfern und Burgen machen diese Rundfahrt besonders suggestiv. Die Strecke beinhaltet drei mittelschwere Bergfahrten (max. Höhe 541 m) mit Gefällen bis 12%.

MONDAVIO
PERGOLA

Anfahrt nach Orciano di Pesaro:
Von der Küste: Autobahn A14 Ausfahrt Fano • Schnellstraße Richtung Rom, Abfahrt Calcinelli • Richtung Orciano di Pesaro (S.p. 49)
Vom Hinterland: Schnellstraße Grosseto-Fano Abfahrt Calcinelli • Richtung Orciano di Pesaro (S.p. 49)


Start:      Die Tour beginnt an der einladenden Piazza Garibaldi von Orciano di Pesaro, in der Mitte des Dorfes.
Der Platz ist ein guter Stützpunkt mit Parkplatz, Bar und Läden.
km. 0      Wir stellen den Kilometerzähler auf Null und verlassen den Platz [⬆️264]: seitlich des Ortsvereins "pro Loco" bergabwärts (den Pfeil für "tutte le direzioni" nicht beachten) und biegen nach 30 m links in die Via della Repubblica ein.
km. 0,3   Am Stoppschild fahren wir weiter geradeaus.
km. 0,9   An der Kreuzung biegen wir links in Richtung Mondavio ab.
km. 2,1   In Mondavio fahren wir nach rechts in Richtung San Lorenzo in Campo. Linkerhand befindet sich die Umleitung zur Ortsmitte von Mondavio.
Wir fahren die Provinzstraße 93 hinab.
km. 5,6   [⬆️120] Am Stoppschild fahren wir nach rechts, in Richtung San Lorenzo in Campo (Provinzstraße 424 “Val Cesano”).
km. 6,3   Wie verlassen die Hauptstraße und biegen nach rechts in Richtung Sant'Andrea di Suasa ab.
km. 8,4   Am Stoppschild fahren wir nach links in Richtung San Lorenzo in Campo.
km. 9      Am Stoppschild geht es nach links, in Richtung San Lorenzo in Campo.
km. 10,4 Am Stoppschild nach rechts in Richtung Pergola fahren. Wir befinden uns erneut auf der Hauptstraße (Provinzstraße 424).
km. 12    Der Ort San Lorenzo in Campo [⬆️168].
km. 13    Nach der Ortschaft biegen wir nach links in Richtung Sassoferrato ab (Provinzstraße 59).
km. 19,1 Der Ort Madonna del Piano.
km. 22,6 Wir fahren nach rechts in Richtung Pergola [⬆️252]. Hier beginnt eine steile Bergfahrt.
km. 25,2 Hier endet die Bergfahrt [⬆️420]. Wir fahren weiter geradeaus in Richtung Pergola. Vorsicht, Abfahrt mit gefährlichen Kehren!
km. 28,9 Hier endet die Abfahrt [⬆️251]. Am Stoppschild fahren wir nach links in Richtung Cagli.
km. 29,7 An der Ampel biegen wir nach rechts in Richtung Ortsmitte ab und befahren den gesamten Corso di Pergola.
km. 30,2 Wir fahren bergab in Richtung der Brücke und des Hospitals. Nach der Brücke (100 m) fahren wir nach rechts.
km. 30,9 Am Stoppschild fahren wir weiter geradeaus in Richtung Fossombrone. Hier beginnt die Bergfahrt (Provinzstraße 40).
km. 37,5 Hier endet die Bergfahrt [⬆️541]. Vorsicht an der steilen Abfahrt mit ihren gefährlichen Kehren!
km. 42,4 Der Ort Cartoceto di Pergola [⬆️245]. Wir fahren weiter nach Fossombrone.
km. 48,5 An der Kreuzung fahren wir nach rechts in Richtung Isola di Fano [⬆️146]. Hier endet die Abfahrt.
km. 49,2 An der Kreuzung fahren wir nach links in Richtung Fratterosa. Hier beginnt eine steile Bergfahrt (12 %).
km. 51,2 Hier endet die Bergfahrt [⬆️292]. An der Kreuzung nach 200 m fahren wir nach links in Richtung Orciano (Provinzstraße 41).
km. 53,3 Am Stoppschild fahren wir nach rechts in Richtung Orciano, dann geht es bergauf bis nach Sorbolongo und dann nach Barchi.
km. 54,8 Sorbolongo [⬆️330]. Linkerhand das Dorf. Wir fahren geradeaus
km. 57,8 Die Ortsmitte von Barchi. Wir fahren geradeaus.
km. 60,5 Der Ort Orciano di Pesaro.
km. 61,4 Wir fahren geradeaus in Richtung San Giorgio und dann bis in die Ortsmitte von Orciano di Pesaro.
km. 62,3 Ankunft an der Piazza Garibaldi in Orciano di Pesaro.


Beschreibung

Mondavio ⬆️280 ⬆️40
Das auf das Cesano-Tal blickende Städtchen dominiert das Panorama mit seinen Stadt- und Glockentürmen und dem suggestiven Mauerring um die mächtige Rocca Roveresca. Das beeindruckende Bauwerk, das von dem Militärarchitekten Francesco di Giorgio Martini zwischen 1482 und 1492 erbaut wurde, ist das wichtigste Monument von Mondavio und ein bedeutendes Beispiel für Militärarchitektur. Im Innern der Burg befindet sich das Museum mit historischen Szenen und die Waffenkammer. Wo früher der Burggraben war, befindet sich jetzt eine ständige Ausstellung von Kriegsmaschinen, wie sie im 15. und 16. Jahrhundert verwendet wurden. Diese einzigartige Ausstellung beinhaltet 12 Nachbildungen von Katapulten, Bombarden und anderen Belagerungsmaschinen, die nach Originalprojekten von Francesco di Giorgio Martini nachgebaut wurden. 
Info: Verkehrsverein, Tel. 0721 977331.

Pergola ⬆️297 ⬆️63
Dieses Städtchen erstreckt sich entlang des oberen Cesano-Tals auf einer weiten Terrasse am Zusammenfluss mit dem Cinisco. Der Ort ist reich an architektonischen Zeugnissen aus dem Mittelalter mit Gebäuden aus Stein, Turmhäusern, Portalen mit Spitzbögen und Bassreliefs, welche die wichtige Stellung bezeugen, die der Ort einst eingenommen hatte. Massiv vertreten ist die religiöse Architektur, mit vielen in Folge des Erdbebens des Jahres 1997 beschädigten, dann jedoch rekuperierten, und nach der Restauration wieder in ihrem antiken Glanz erstrahlenden Kirchen. Einen Besuch wert sind die Kathedrale und die Kirche San Francesco. Unter den öffentlichen Gebäuden sind erwähnenswert das Rathaus, der antike Herzogspalast, der Palazzo Malatesta und das Theater “Angelo Dal Foco” aus dem Settecento. Auf keinen Fall versäumt werden sollte das Museum der "Vergoldeten Bronzestatute", die monumentale römische Statuengruppe, die 1946 bei Cartoceto di Pergola geborgen wurde. 
Info: Verkehrsverein, Tel. 0721 736469; Museum der vergoldeten Bronzestatuen (Museo dei Bronzi Dorati), Tel. 0721 734090.

San Lorenzo in Campo ⬆️168 ⬆️50
San Lorenzo in Campo erstreckt sich entlang des linken Flussufers im oberen Cesano-Tals. Der Ursprung des Orts ist auf die gleichnamige berühmte Abtei zurückzuführen (ein wertvolles Beispiel romanischen Stils), das im Hochmittelalter von den Benediktinermönchen gegründet wurden, wobei das reichliche Abbruchmaterial des zerstörten römischen Munizipiums von Suasa verwendet wurde. Am Eingang des antiken Schlosses trifft man nach dem Durchgehen eines Bogens auf den Palazzo Della Rovere aus dem Cinquecento, in dem sich heute ganze drei Museumssammlungen befinden: die archäologische Sammlung, die völkerkundlich-afrikanische Sammlung und jene der Naturgeschichte. Einen Besuch wert ist das Theater “M. Tiberini” aus dem Ottocento, mit seinem eleganten Logensaal, der ganz mit neoklassischen und Liberty-Motiven ausgeschmückt ist. Zu der Gemeinde San Lorenzo gehören auch die charakteristischen Schlösser Montalfoglio (⬆️ 393) und San Vito sul Cesano (⬆️ 353), die heute noch von robusten Mauerböschungen umgeben sind. 
Info: Verkehrsverein, Tel. 0721 776479.
Details
Geschichte und Natur sind das Merkmal dieser Route, die in das Herz des Montefeltro führt.
Die Strecke ist leicht wellig und weist keine besonderen Schwierigkeiten auf (max. Höhe 550 m), und zwischen den Bergfahrten liegen viele Kilometer Ebene.

URBINO

SANT’ANGELO IN VADO
CASCATA DEL SASSO
PIANDIMELETO

Anfahrt nach Urbino:
Von der Küste: Autobahn A14 Ausfahrt Pesaro • Beschilderung nach Urbino (S.p. 423)
Vom Hinterland: Schnellstraße 73 bis • Beschilderung nach Urbino

Start: Ausgangspunkt ist der Mercatale-Platz in Urbino (Auto- und Busparkplatz). Der Platz liegt unterhalb des Herzogspalasts und bietet jede logistische

Einrichtung (Telefon, Bar, Brunnen). Der Parkplatz wird während der Wintermonate sehr intensiv genutzt.
km. 0      Wir stellen den Kilometerzähler unter dem Bogen in der Via Mazzini [⬆️420] auf Null, und biegen am Stoppschild nach rechts in Richtung Arezzo ab.
Danach folgen wir auf der Hauptstraße (Staatsstraße 73 bis) der Beschilderung nach Urbania.
km. 12,2 Beginn der Abfahrt in Richtung Urbania. Vorsicht an den Kehren!
km. 14,9 Der Ort Urbania, hier endet die Abfahrt [⬆️280]. 500 Meter weiter vorne geht es nach rechts, in Richtung Sant'Angelo in Vado und am folgenden Kreisverkehr halten wir die Richtung nach Sant'Angelo in Vado.
km. 16,3 An der Kreuzung fahren wir geradeaus in Richtung Sant'Angelo in Vado. Die folgenden Kilometer geht es weiter in Richtung Sant'Angelo in Vado.
km. 23,5 An der Ampel geht es weiter geradeaus. Links befindet sich das Industriegebiet und die Cascata del Sasso.
km. 24,3 Der Ort Sant'Angelo in Vado [⬆️ 355]. Nach 200 m biegen wir in die Abzweigung nach rechts in Richtung Piandimeleto ab.
Hier beginnt die Bergfahrt.
km. 28,6 An der Abzweigung weiter geradeaus in Richtung Piandimeleto fahren [⬆️550]. Nach ungefähr 2 km gewellter Ebene folgt die Abfahrt nach Piandimeleto.
km. 34,4 Der Ort Piandimeleto, hier endet die Abfahrt [⬆️319]. 100 m weiter vorne fahren wir weiter in Richtung Mercatale (ab hier geht es bis Kilometerstand 60 immer geradeaus in das Foglia-Tal).
km. 34,7 Am Stoppschild die Richtung nach Mercatale einhalten. 500 m weiter vorne fahren wir weiter in Richtung Lunano.
km. 36,5 Der Ort Lunano [⬆️297], 200 m weiter vorne fahren wir weiter in Richtung Mercatale.
km. 36,9 An der Abzweigung in Richtung Lunano abbiegen. Nach 500 m weiter in Richtung Lunano fahren.
km. 37,7 Wir fahren weiter in Richtung Pesaro und auf den folgenden Kilometern in Richtung Pesaro - Urbino.
km. 44,7 Der Ort Mercatale. An der folgenden Abzweigung und auf den nächsten Kilometern fahren wir Richtung Pesaro.
km. 54,3 Wir fahren in Richtung Casinina. Auch auf den folgenden Kilometern halten wir weiterhin die Richtung nach Casinina ein.
km. 55,9 Der Ortseingang von Casinina [⬆️135]. Auch auf den folgenden Kilometern halten wir weiterhin die Richtung nach Pesaro ein.
km. 57,9 Beginn der Schnellstraße. Wir fahren weiter hin Richtung Pesaro.
km. 60,3 An der Abzweigung folgen wir den Beschilderungen nach Urbino. Auch auf den folgenden Kilometern befolgen wir die Beschilderungen nach Urbino. Nach 1,3 km beginnt die Bergfahrt nach Urbino.
km. 63,6 Der Ort Villa Schieti. Auf den folgenden Kilometern die Richtung nach Urbino einhalten.
km. 68,8 Der Ort Gadana [⬆️378].
km. 70,9 Der Ortseingang von Urbino.
km. 72    Wir fahren in Richtung Pesaro, Fano, Roma. Auch am folgenden Kreisverkehr dieser Richtung folgen.
km. 73,5 Am Kreisverkehr weiter die Richtung nach Arezzo halten.
km. 74,7 Ankunft in Piazza Mercatale

Beschreibung

Urbino ⬆️420 ➡️35
Urbino ist die zwischen zwei Hügel eingebettete antike Hauptstadt des Herzogtums Montefeltro. Die Stadt ist eine der bedeutendsten Kunstzentren der Welt und von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Sie hat antike Ursprünge, die bis ins 3. Jh. v. Chr. zurückreichen, als Urvinum Mataurense römisches Munizipium war. Im Laufe der Jahrhunderte hat Urbino seinen größten Glanz während der Renaissance, unter der aufgeklärten Herrschaft des Herzogs Federico von Montefeltro erlebt, und der Herzogspalast ist dessen symbolisches Monument. Sein
Inneres birgt absolute Meisterwerke, wie die “Geißelungsszene” und die “Madonna von Sennigallia” von Piero della Francesca, und den "Ritratto di Gentildonna" von Raffaello Sanzio. Einen Besuch wert sind das Oratorium von San Giovanni mit den schönen Fresken der Gebrüder Salimbeni, das Geburtshaus Raffaellos, das Kloster Santa Chiara und der Dom. Beim erneuten Fahren auf den Berg empfiehlt sich der Besuch der Feste Albornoz, von der aus das herrliche Panorama der Stadt und der Täler bewundert werden kann. Urbino ist eine lebendige Stadt, in der sehr viele Stundenten leben, die an der antiken Universität eingeschrieben sind. 
Info: I.A.T.- Fremdenverkehrsamt, Tel. 0722 2613.

Sant'Angelo in Vado ⬆️355 ➡️63
Dieses Städtchen des oberen Metauro-Tals erhebt sich auf den Ruinen des antiken Tiphernum Mataurense. Sant'Angelo in Vado ist die Geburtsstadt der Brüder Taddeo und Federico Zuccari, zwei berühmte Maler, die im 16. Jahrhundert in Rom wirkten. Unter den zahlreichen Denkmälern befinden sich der Palazzo della Ragione aus dem Trecento, der von dem zeitgenössischen Stadtturm überragt wird, Palazzo Grifoni, die Kathedrale San Michele Arcangelo, dem Schutzheiligen der Stadt, und die Kirche San Francesco. Als Ort des berühmten Trüffelgebiets beherbergt die Stadt jedes Jahr den bedeutenden "Nationalen Jahrmarkt des weißen Trüffels der Marken”. 
Info: Fremdenverkehrsamt, Tel. 0722 88455.

Cascata del Sasso ⬆️359 ➡️63
Der Fluss Metauro bildet auf Höhe des Industriegebiets von Sant'Angeloin Vado einen natürlichen Wasserfall, der mit seinen 60 Metern Breite und insgesamt 15 Metern Höhe zu den zehn größten Wasserfällen Italiens zählt. Die brüske Unterbrechung des Gefälles, die dieses suggestive Szenarium bildet, ist bedingt durch die lithologische
Verschiedenartigkeit der Gebiete entlang des Flussbetts. In diesem Abschnitt seines Laufs durchquert der Metauro nämlich nacheinander Schlier, Bisciaro und Scaglia cinerea. Vor dem Wasserfall befindet sich ein bequemer Parkplatz mit Camper-Service.

Piandimeleto ⬆️319 ➡️56
Das Städtchen liegt auf einer Hochebene des oberen Foglia-Tals. Eingebettet in die unberührte Natur, ist es ein beliebtes Ziel für zahlreiche Touristen und Ausflügler. Repräsentativ für den Ort ist das Schloss der Grafen Oliva aus dem 15. Jahrhundert, das innerhalb des mittelalterlichen Stadtkerns liegt. Einen Besuch wert ist auch die Pfarrkirche San Biagio, in der sich zwei gotische Grabplatten und eine Freske aus dem Jahr 1576 befinden. Im Stadtteil San Sisto wird jedes Jahr das Fest der Pilze mit entsprechender mykologischer Ausstellung abgehalten. Info: Rathaus, Tel. 0722 721121; Städtische Museen, Tel. 0722 721528.

Details
Im nördlichsten Bereich der Adriaküste, an der Grenze zur Emilia Romagna, befindet sich ein bezauberndes Dorf inmitten der Wunder der Natur: die Stadt Gabicce Monte.
Es steht auf einem Vorgebirge in der Nähe der kleinen Bucht von Gabicce Mare im letzten Abschnitt des Golfs von Rimini, von dem aus man einen weiten Blick hat: die Städte Cesenatico, Rimini mit seinem majestätischen Wolkenkratzer Porto Verde sowie die Süßigkeiten Hügel des Markenhinterlandes.
Dank dieses naturalistischen Erbes ist Gabicce Monte der einzige Ort, an dem Meer, Hügel und Naturpark kombiniert werden. Das Ergebnis ist eine überraschend abwechslungsreiche Landschaft und eine einzigartige Atmosphäre.

Die Stadt ist suggestiv, auf den Straßen des kleinen Dorfes können Sie Sportbegeisterte des Radfahrens und Trekkings treffen, die die Aufregung im Monte San Bartolo Park erleben möchten.
Gabicce Monte ist eine Stadt im menschlichen Maßstab, in der Sie sich leicht zu Fuß bewegen und entspannende Spaziergänge machen können, weg von Verkehr und Chaos.

Aus diesem Grund ist es ein beliebtes Ziel für Familien mit Kindern sowie für Paare, die eine romantische Aussicht suchen.
Vom Gabicce Monte aus können Sie beispielsweise den vollständig in die Natur getauchten "Sentiero del Coppo" wandern, durch den Sie direkt in das Meeresgebiet gelangen und auf halber Strecke auf eine alte Quelle treffen, die "Fonte del Coppo", aus der ein Fluss austritt Wasser mit hervorragenden wohltuenden und heilenden Eigenschaften.

Der Standort hat sowohl historische als auch geografische Bedeutung. Der Ursprung geht auf eine Gemeinde zurück, die 909 um die Kirche S. Ermete lebte, die sich noch heute am Eingang der Stadt befindet.

In der Kirche von Sant'Ermete sind einige Reliquien und wertvolle Leuchter erhalten, die den Reichtum der Möbel belegen, die sie vor den zahlreichen Säcken in verschiedenen Epochen schmückten. Zu den wichtigsten Werken im Inneren der Kultstätte gehört das Gemälde der "Madonna del Latte", das aus der Markenschule des 15. Jahrhunderts stammt, und ein hölzernes Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, das zur Rimini-Schule gehört.
Zu dieser Zeit war die Spitze des Hügels wahrscheinlich bereits befestigt: ein Dokument von 998, das sie mit dem lateinischen Ausdruck "Castellum Ligabitii" aus dem Namen des feudalen Ligabitio benennt, was dies bezeugt.
Die kleine Gruppe von Häusern, die die Piazza Valbruna umgeben, ist das Überbleibsel des alten Dorfes Gabicce Monte.
Details
Der Name
Das Toponym leitet sich traditionell von einer Pergola ab, die den alten Eingang einer Kirche im Dorf, Santa Maria della Pergola, schmückte. Aber eine andere bestätigte These will, dass Pergola wie dieses Gebiet durch eine "Schlucht" gelangt, die seit prähistorischen Zeiten von Kelten, Galliern und Römern bewohnt wird.

Geschichte
Die Stadt Pergola blickt auf eine zweitausendjährige Geschichte zurück, von der Zeit der goldenen Bronzen bis zur Gegenwart. Es ist ein Dorf, das reich an Geschichte, Kultur, Kunst, Geschmack und Gastfreundschaft ist. In einem seit prähistorischen Zeiten bewohnten Gebiet mit Spuren aufeinanderfolgender Bevölkerungsgruppen (Kelten, Gallier und Römer) ist die Datierung seiner Gründung unter Historikern umstritten: Es gibt diejenigen, die ihre Geburt im Jahr 1234, dem bestimmten Datum ihrer Befestigung, festlegen. Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die in der vorherrschenden These den Ursprung auf viele Jahrhunderte zurückverfolgen. Pergola entspringt am Zusammenfluss des Flusses Cinisco im Cesano, der das Tal bis zum Meer dominiert.
Der heutige Stadtturm, mit dem die Pergolen durch den Klang der "Glocke" verbunden sind, war ursprünglich der Glockenturm der Collegiata di Sant'Andrea, einer avellanitischen Kirche aus dem Jahr 1200.
Das Rathaus wurde anlässlich der Verleihung des Titels "Stadt" durch Papst Benedikt XIV. Erbaut. Pergola hatte seine blühendsten Momente mit der Familie Della Rovere, die für Freiheit und wirtschaftliche Entwicklung sorgte. Nach einer Zeit des Niedergangs im Zusammenhang mit dem Übergang in die Kirchenstaaten (1631) erwachte es zu neuem Leben, indem es zunächst die Blüte der Textil- und Bräunungsindustrie ausnutzte und dann 1796 die Münzstätte gründete, bis sie dem Königreich Italien angegliedert wurde: Am 8. September 1860 erhob Pergola erstmals das Signal an alle Marken. Er erhob sich gegen die Regierung der Päpste und bat um die Annexion an das Königreich Italien

Die Pergolen haben eine weitere patriotische Bilanz: Am 14. Februar 1831 war Pergola die erste Stadt, die die Trikolore über dem Stadtpalast erhob. Aber ein anderes Gold verleiht ihm in unserer Zeit Ruhm und Ansehen. Die vergoldeten Bronzen aus Cartoceto di Pergola, das einzige Beispiel in der Welt einer Gruppe aus vergoldeter Bronze aus der Römerzeit.

Die Landschaft öffnet sich zu einer bezaubernden Landschaft: Hügel und Bauernhäuser, Weiten von Weinbergen und Wäldern, Kirchen und alte Dörfer, in der Ferne sticht das imposante Profil des Mount Catria hervor, zu dessen Füßen Dante stehen blieb. Das historische Zentrum ist voller mittelalterlicher Zeugnisse mit Steingebäuden, Spitzbögen und Turmhäusern, die die Bedeutung bestätigen, die die Stadt im Laufe der Zeit erlangt hat. Seit Jahrhunderten bewacht es sein Aussehen eifersüchtig mit engen Gassen und patinierten Gebäuden aus der Antike, die die charakteristischen "Türen der Toten" bewahren. Über dem Straßenniveau erhobene Türen, mit denen sie durch versenkbare Holzstufen verbunden waren, von denen eine extrem steile Innentreppe in die oberste Etage führte. Türen, die so eng waren, dass sie einer Person den Durchgang ermöglichten, was einen rein defensiven Zweck hatte, da ein Mann dank ihrer Konformation sein Haus vor den Angreifern verteidigen konnte.

Die zahlreichen kunstreichen Kirchen haben der Stadt den Namen "Holy Pergoletta" oder "Stadt der hundert Kirchen" zugeschrieben, ein Zeichen von Religiosität und starken Traditionen.

Pergola ist auch die Stadt der Goldenen Bronzen, das einzige Beispiel in der Welt einer vergoldeten Bronzegruppe aus der Römerzeit. Die Skulpturen, für Größe, Schönheit und Suggestion, sind unübertroffen und werden in einem Museum voller unvergesslicher Singularitäten aufbewahrt.

Die lange Abhängigkeit der Pergola vom Zustand der Kirche hat dazu geführt, dass die Kultstätten zahlreich und von wertvoller Architektur waren, so dass die Pergola auch heute noch den Spitznamen "Stadt der hundert Kirchen" trägt.

Die gotische Kirche San Giacomo aus dem 12. Jahrhundert ist eine der ältesten: Sie hat einen rechteckigen Grundriss und beherbergt ein interessantes Holzkruzifix aus dem frühen 15. Jahrhundert. Nicht weit entfernt befindet sich die 1255 von den Franziskanern gegründete und im folgenden Jahrhundert umgebaute Kirche San Francesco, die durch ein wunderschönes Spitzbogenportal aus Sandstein aus dem 14. Jahrhundert gekennzeichnet ist.

Die Kathedrale ist großartig und wurde von den Augustinermönchen aus dem Jahr 1258 erbaut. Sie schafft es, den ursprünglichen romanisch-gotischen Stil des Glockenturms mit dem spätbarocken Interieur und der neoklassizistischen Fassade zu verbinden. Die Co-Kathedrale mit ihren drei Schiffen und das Reliquiar mit dem Kopf von San Secondo, ein seltenes Beispiel spätgotischer Goldschmiedekunst.

Das Innere von drei anderen Kirchen ist ebenfalls barock: das der Drei Könige in Santa Maria dellAssunta, das von Santa Maria delle Tinte und das von San Biagio. Ganz zu schweigen von der Kirche Santa Maria di Piazza, einer der ältesten der Stadt mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert oder dem Oratorio dell'Ascensione al Palazzolo, in dem Fresken ausgestellt sind, die einen der höchsten Momente der Freskenmalerei des 15. Jahrhunderts in den Marken darstellen.

Auf dieser religiösen Reise ist es ein Muss, den Blick auf die alten "Türen der Toten" zu richten. Sie sind in vielen mittelalterlichen Städten Mittelitaliens präsent und haben einen alten Ursprung, der wahrscheinlich zurückreicht
Details
Diese Route verläuft in der Umgebung der Berge Montiego und Nerone und führt durch naturbelassene Landschaften und über Bergstraßen.
Dabei handelt es sich um eine Route für trainierte Radfahrer, mit drei Hauptbergfahrten (max. Höhe 772 m), die gleichmäßig auf die 80 Kilometer dieser Tour verteilt sind. Eine Strecke, die sich durch die gelungene Verbindung von Natur und Kunst auszeichnet.

URBANIA
PIOBBICO
MONTE MONTIEGO E GOLA DI GORGO A CERBARA
COMPLESSO MONTUOSO DEL MONTE NERONE

Anfahrt nach Urbania:
Von der Küste: Autobahn A14 Ausfahrt Fano • Schnellstraße Richtung Urbino • Fermignano • Urbania (S.P. 4)
Vom Hinterland: Schnellstraße 73 bis (von Bocca Trabaria oder von Urbino), S.p. 4 (von Fermignano)

Start: Wir starten an der Piazza San Cristoforo, in der Stadtmitte von Urbania. Dieser belebte Platz bietet jede logistische Unterstützung. Das Städtchen hat eine bemerkenswerte Fahrradkultur. Wenige Meter entfernt befindet sich auch ein gut geführtes Fahrradgeschäft.
km. 0 Wir stellen den Kilometerzähler gegenüber dem Theater Bramante [⬆️ 280] auf Null, und fahren dann geradeaus auf der Staatsstraße 73
bis in Richtung der öffentlichen Parkanlagen.
km. 0,4   Am Kreisverkehr fahren wir weiter geradeaus in Richtung Sant'Angelo in Vado.
km. 0,9   An der Kreuzung biegen wir nach links nach Piobbico ab. 100 m weiter vorne fahren wir weiter geradeaus nach Piobbico.
km. 4,9   Hier beginnt die Bergfahrt. Nach 2,3 km erreichen wir den Pass [⬆️540], und fahren dann bergab nach Piobbico.
km. 14    Das Dorf Piobbico [⬆️334], an der Brücke nach rechts in Richtung Apecchio abbiegen.
km. 14,5 Am Stoppzeichen, nach der Allee, weiter geradeaus fahren.
km. 20,5 Nach links, in Richtung Monte Nerone abbiegen. Nach 300 m, an der Kreuzung nach links in Richtung Monte Nerone, Serravalle abbiegen.
Hier beginnt die Bergfahrt [ ⬆️436].
km. 22,3 Der Ort Colombara [⬆️519].
km. 27,8 Wir erreichen den Pass [⬆️772] und folgen der Richtung Cagli, Serravalle di Carda.
km. 28,2 Wir lassen Serravalle hinter uns und fahren weiter bergab in Richtung Cagli.
km. 31,6 Wir fahren weiter in Richtung Cagli.
km. 36,5 Das Dorf Pianello [⬆️380], hier endet die Abfahrt: wir biegen nach rechts, in Richtung Cagli ein. Nach 500 m erreichen wir eine Kreuzung, an der wir nach links, in Richtung Cagli abbiegen.
km. 43,4 Der Ort Secchiano [⬆️318].
km. 44,2 An der Abzweigung fahren wir nach links, in Richtung Piobbico, Rocca Leonella. Hier beginnt eine zirka 4 km lange Bergfahrt [max. Höhe 570 m].
Vorsicht, diese Straße ist streckenweise schmal und holprig!
km. 54,6 Hier beginnt die zirka 2 km lange Abfahrt. Achtung, Abfahrt für erfahrene Radfahrer!
km. 56,8 Am Stoppschild [⬆️340], nach links abbiegen (Provinzstraße 257).Wir fahren durch die Gorgo-Schlucht, in Cerbara, die von den Hängen der Berge Nerone und Montiego gebildet wird. Die Fahrt geht einige Kilometer weiter über eine gewellte Ebene und bergab bis zu dem Ort Bellaria, den wir am Kilometerstand 66.9 erreichen [⬆️227].
km. 67,4 Wir biegen nach links in Richtung Urbania ein. Hier beginnt eine Bergfahrt von zirka 2,5 km [max. Höhe 338].
km. 76,6 An dem Stoppschild biegen wir nach links in Richtung Urbania ab (Provinzstraße 4).
km. 79,2 In Urbania verlassen wir nach der Ampel die Provinzstraße 4 und biegen nach rechts, in den Corso Garibaldi ein, der zur Piazza San Cristoforo führt.
km. 79,5 Ankunft an der Piazza San Cristoforo in Urbania.


Beschreibung

Urbania ⬆️280 ➡️55
Im oberen Metauro-Tal liegt Urbania, das antike Casteldurante, längs dessen Mauern der Fluss vorbeifließt, inmitten eines bergig-hügeligen Gebiets an den Füßen des Berges Montiego. Hier finden sich bemerkenswerte historisch-künstlerische Bauwerke, darunter der eindrucksvolle Herzogspalast, der heute Sitz der Stadtbibliothek, der historischen Archive, des Städtischen Museums und des Heimatmuseums ist. Einen Besuch wert ist die "Chiesa dei Morti" und der Friedhof, in dem gut erhaltene Mumie verwahrt sind, das Renaissance- Gebäude Barco, Jagdsitz der Herzöge zu Urbino und das Theater “D.Bramante” aus dem Ottocento. Weltberühmt sind die antiken bemalten Keramiken von Casteldurante, die noch heute in verschiedenen handwerklichen Betrieben hergestellt werden. Das sich dem Fahrrad verschriebene Städtchen zählt zahlreiche Liebhaber des Radsports, mehrere Radsportvereine und Fachgeschäfte. 
Info: Fremdenverkehrsamt, Tel. 0722 313140.

Piobbico ⬆️334 ➡️71
Dieses Städtchen befindet sich zwischen den Bergen Nerone und Montiego, am Zusammenfluss der Flüsse Biscubio und Candigliano in der Stadtmitte. Inmitten grüner Wälder gelegen ist Piobbico ein beliebter Luftkurort des mittleren Apennins, der die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung inmitten der Natur bietet. Von großem historischem Interesse ist das Schloss Brancaleoni, das noch heute den Ort dominiert. Sein Inneres ist reich an Fresken und Stuckdekorationen aus der späten Renaissance. Besonders zu erwähnen sind die Kirche Santo Stefano und die Wallfahrtskirche Santa Maria in Val d'Abisso, sowie der interessante historische Stadtkern. 
Info: Rathaus, Tel. 0722 986225.

Der Monte Montiego und die Gorgo-Schlucht in Cerbara
Der Berg Montiego (W 975), auch Mondiego genannt, liegt zwischen den Tälern des Metauro und des Candigliano. Letzterer hat an seinem Südosthang in Cerbara die Gorgo-Schlucht eingegraben, ein Ambiente von großem landschaftlichem und paläontologischem Interesse. Der übrige Berg zeichnet sich durch große Wälder, Nadelwaldschonungen und Weideland aus. Der Regionale Landschaftsplan der Marken (1990) sieht in der Gegend der Schlucht einen Naturpark vor, der auch den nahe gelegenen Fosso dell'Eremo einschließt. Interessante anthropische Präsenzen sind die ländliche Siedlung Montiego, "Castello dei Pecorari " und die Kirche "Orsaiola".

Die Gebirgskette des Monte Nerone
Der Monte Nerone (W 1575) weist absolut außergewöhnliche geomorphologische Merkmale auf. Aus den mächtigen Kalkstratifikationen und in den aufgefunden Fossilien wird die lange Geschichte des Apennins ersichtlich. An ihren Hängen sind alle typischen Ökosysteme der Halbinsel vertreten und die Landschaft ist wirklich spektakulär. In den Wäldern leben noch Wölfe, die Flüsse sind voller Forellen und an den hohen Felsen nistet der Steinadler. 
Info: Zentrum für Umwelterziehung, (Centro Educazione Ambientale)Tel. 0722 985455.
Details
Es ist eine der vier Burgen (zusammen mit Casteldimezzo, Gradara und Granarola), die zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert erbaut wurden und ein Verteidigungssystem darstellen, das zur Kontrolle des Siligata-Passes im Grenzgebiet zwischen der Ravennate-Kirche und der Kirche organisiert ist. Zuerst Pesarese und dann zwischen der Malatesta von Rimini und der von Pesaro.
Das Dorf, ursprünglich Fiorenzuola genannt, nahm 1889 die Spezifikation von Focara an, wahrscheinlich aufgrund des Vorhandenseins von Bränden in der Antike, die den Seeleuten die Position signalisierten, oder aufgrund des Vorhandenseins von "Fornacelle", in der Ziegel und Terrakotta gekocht wurden (aus Romagna Dialekt fuchèr oder fugher, d. H. Fokussiert, um Ziegel zu kochen).
Nur wenige sind die Überreste seiner Geschichte: einige Portale aus dem 17. bis 17. Jahrhundert, einige Klopfer vor den Toren. Interessant ist neben den Resten der Mauern die Tür, an der eine Gedenktafel an die Verse von Dante (Inferno XXVIII) erinnert, die sich auf eine Tatsache beziehen, die auf dem Meer vor ihnen aufgetreten ist. Darüber hinaus ist die Kirche Sant'Andrea seit dem 12. Jahrhundert dokumentiert.
Details
Pesaro ist der Geburtsort des Komponisten Gioachino Rossini, von dem das Rossini-Hausmuseum besichtigt werden kann und nach dem ein sehr beliebter Wintergarten und das gleichnamige Theater benannt sind; Darüber hinaus findet dort seit 1980 jeden Sommer das Rossini Opera Festival statt, das Opernfans aus aller Welt anzieht.
Für die Anzahl der Veranstaltungen im Zusammenhang mit Rossinis Kultur erhielt Pesaro 2017 die prestigeträchtige Anerkennung der Kreativstadt für Musik der UNESCO, für die sie sich 2015 mit offizieller Unterstützung der Präsidentschaft des Ministerrates und des Ministeriums beworben hatte des kulturellen Erbes.
Anlässlich des 150. Todestages von Rossini wurde 2018 ein Musiksystem mit Pfeifen installiert, um Rossinis Symphonien durch die Straßen des historischen Zentrums zu übertragen.
Die Ursprünge der Stadt reichen bis in die Eisenzeit zurück, als Pesaro ein Piceno-Dorf war, wie die Ausgrabungen im Stadtzentrum im Jahr 1977 belegen. Der Name der Stadt im lateinischen Pisaurum leitet sich nach einigen Angaben vom alten Namen des Flusses Foglia (Isaurus) ab oder Pisaurus).
Der Überlieferung nach leitet sich der Name der Stadt von der Tatsache ab, dass Furio Camillo in der Römerzeit in der Stadt nach dem Sieg über die Gallier das Gold (aurum in lateinischer Sprache) wog, das die Barbaren aus Rom stahlen.
In der Umgebung hingegen befand sich eine der wichtigsten und ältesten Picene-Siedlungen der Marken: das Dorf Novilara. Diese Siedlung gehörte neben Numana und Ancona zu den wenigen, die das Meer überblickten. Der Hafen von Novilara benutzte die Mündung eines Baches.
Zu den bekanntesten und am meisten diskutierten Funden in der Region Pesaro gehört die Stele von Novilara, von der allgemein angenommen wird, dass sie Picene ist und die in der Sprache der nördlichen Picene geschrieben ist. Es wurde kürzlich als archaische griechische Inschrift interpretiert und übersetzt [32], die in ein Alphabet eingraviert ist, das zwischen dem 6. und 2. Jahrhundert v. Chr. Von allen italienischen Völkern (Piceni, Sanniti, Etruschi usw.) mit einigen Variationen übernommen wurde. Aus der Neuinterpretation der Stele lässt sich ableiten, dass die Griechen (bekannte Kolonisatoren im Mittelmeerraum) auch diese Gebiete infiltrierten (wahrscheinlich im VI-V Jahrhundert v. Chr.) Und die früheren Populationen Picene und wahrscheinlich auch Umbrien und Etrusker störten.
Spuren alter Sprachen sind im Dialekt, insbesondere im Hinterland, erhalten geblieben und hauptsächlich griechischen Ursprungs. Wir können eine gewisse Hegemonie der Griechen über die anderen annehmen oder dass sich die griechischen Begriffe später zur Zeit der byzantinischen Herrschaft verbreiteten. In jedem Fall können wir den offensichtlichen griechischen Ursprung des Namens Pisaurum, der "hinter den Bergen" bedeuten könnte, an der Lage der Stadt zwischen zwei Hügeln erkennen.
Im 4. Jahrhundert v. Chr. Besetzten die Senoni-Gallier während der keltischen Invasion der italienischen Halbinsel die nördlichen Gebiete der Piceni und damit auch das Gebiet von Pesaro und überlappten die früheren ethnischen Gruppen.
184 v Die Römer gründeten die Kolonie Pisaurum (im lateinischen Pisaurum, dessen Etymologie mit dem Fluss Foglia, Pisaurus oder wahrscheinlicher Isaurus identisch ist, der nach Francisco Villar die Form vieler anderer vorindoeuropäischer Hydronyme Europas annimmt). Zu dieser Zeit wurde der nördliche Teil der Marken von den Römern Ager Gallicus und dann Ager Gallicus Picenus genannt.
Dieses Gründungsdatum eines Zentrums mit dem heutigen Namen stimmt nicht mit der Tatsache überein, dass Strabo in seiner Geographie, die um 18 n. Chr. Veröffentlicht wurde, Pesaro nicht erwähnt, während er Fano nennt und von diesem direkt an Rimini übergeht. Wenn es sich nicht um ein Versehen des griechischen Historikers handelt, sollte die Gründung eines Zentrums von einer bestimmten Bedeutung und mit dem Namen Pisaurum ein jüngeres Alter haben.
Es wurde später während des zweiten Triumvirats von Ottaviano und Marco Antonio erneut kolonisiert und wurde während des Imperiums zu einem Castrum und Wirtschaftszentrum an der Via Flaminia.
539 n. Chr. Von Vitige zerstört, von Belisario wieder aufgebaut und von 545 bis 553 von den Goten besetzt. Nach dem Fall Roms wurde Pesaro mit Rimini, Fano, Senigallia und Ancona eine der Städte Pentapolis, die eng vom byzantinischen Exarchat Ravenna abhängig waren.
752 wurde es von den Langobarden übernommen, die es aufbewahrten, bis Pepin der Kurze, der König der Franken, es 774 dem Staat der Kirche schenkte und damit die jahrhundertealte päpstliche Herrschaft über die Stadt begann. Diese Herrschaft war jedoch nur nominell, da die Stadt seit dem karolingischen Zeitalter von einem Vertreter des Reiches regiert wurde.
In der ersten Hälfte des zwölften Jahrhunderts folgte die blühende Gemeinde dem Schicksal des kaiserlichen Teils während der italienischen Unternehmungen von Federico Barbarossa. Die podestarile Regierung wurde dann 1182 eingeführt, aber bereits Ende des Jahrhunderts unterlag sie, wie in der Marke Ancona enthalten, der Macht von Marquardo di Annweiler, dem kaiserlichen Pfarrer, der trotz der sehr schweren Niederlage der Armee von Innocenzo III am 25. März 1198 musste er angesichts der militärischen Aktion der katholischen Kirche, die auf die Rückgewinnung der gestohlenen Gebiete abzielte, auf seine Ziele verzichten. Im dreizehnten Jahrhundert, als die Gemeinde restauriert wurde, ging sie auf Geheiß von Papst Innozenz III. Von 1210 bis 1216 unter die Herrschaft der Familie Este über.
Während der Regierungszeit Friedrichs II. Von Schwaben rebellierte Ghibelline lange Zeit gegen das Imperium und schloss sich der Liga der Welfenstädte der Marca an, die 1259 mit König Enzo Krieg führten. Im selben Jahr wurde Pesaro von Manfredi di Sicilia gezwungen, zu gehorchen, doch nach seinem Tod im Jahr 1266 kehrte er in die Kirche zurück.

In der Renaissance erlebte die adriatische Stadt eine Reihe von Lordschaften: die Malatesta (1285-1445), die Sforza (1445-1512), deren Herrschaft von 1500 bis 1503 von Cesare Borgia unterbrochen und später von Papst Julius II. An die Familie Della Rovere übergeben wurde ( 1513-1631) mit wem er verwandt war.
Aus kultureller Sicht wird das Ende des 14. Jahrhunderts signalisiert, indem der Keramiker von Forlì Pedrinus Johannes per Bocalibus, also Pierino Giovanni dalle boccali (1396), nach Pesaro gebracht wird. Dies markiert den Beginn eines florierenden Keramikmarktes. Die Zeit des größten kulturellen Eifers war jedoch während der Herrschaft der Familie Della Rovere, die Pesaro als Hauptquartier ihres Herzogtums gewählt hatte. In den ersten Jahren ihrer Herrschaft begann der Bau neuer öffentlicher und privater Gebäude in der Stadt und der Bau einer neuen und sichereren Stadtmauer, die auch zur Abwehr plötzlicher Angriffe vom Meer aus nützlich war.
Nach dem Tod von Francesco Maria II. Della Rovere im Jahr 1631 kehrte das Herzogtum unter päpstlicher Herrschaft zurück, was Pesaro zu einem Kardinalsitz machte.
Zu dieser Zeit war die Stadt viel kleiner und die Küste rückständiger und erreichte den aktuellen "Primo Maggio-Platz".
1799, während der napoleonischen Besatzung, stürmten Bauern und Sanfedisten die Stadt und die Festung und rissen sie für einige Monate aus der Garnison.
Am 11. September 1860 wurde es von General Enrico Cialdini besetzt und nach der Volksabstimmung vom November 1860 dem italienischen Staat angegliedert.
Details
Fano war ein Piceno-Zentrum, wie sporadische Funde in der Stadt und die Ausgrabungen von Montegiove und Roncosambaccio belegen.
Es war damals ein wichtiges römisches Zentrum, bekannt als Fanum Fortunae, ein Name, der sich auf den "Tempel des Glücks" bezieht, der wahrscheinlich als Zeugnis für die Schlacht am Metauro errichtet wurde: Es war das Jahr 207 v. und die römischen Legionen führten die Armee des karthagischen Generals Asdrubale in die Flucht und töteten den Anführer, der nach der Überquerung der Alpen mit Kriegselefanten beabsichtigte, sich mit seinem Bruder Annibale wieder zu vereinen.
Die Stadt entwickelte sich während der römischen Herrschaft dank ihrer strategischen Lage an der Straße, die das Tiber-Tal mit Cisalpine Gaul verband, erheblich. 49 v Gaius Julius Caesar eroberte es zusammen mit Pesaro und begann damit den Bürgerkrieg gegen den Antagonisten Pompeo.
Erst später stattete Cesare Ottaviano Augusto die Siedlung mit Mauern aus (teilweise noch sichtbar), wodurch die Siedlung den Status einer römischen Kolonie mit dem Namen Colonia Julia Fanestris erhielt.
Einige Jahrhunderte später, im Jahr 271 n. Chr., Fand in der Nähe die Schlacht von Fano statt, die das Ende des Versuchs der Alemannen bedeutete, Rom zu erreichen, das vom Kaiser Aurelian besiegt wurde.
Während Attilas Invasion in Italien (452-453) sandte Fano zusammen mit den anderen Nachbarstädten Rimini und Ancona militärische Hilfe an die Stadt Aquileia, die 452 belagert wurde. Der Fano-Kommandeur Bartolagi da Fano starb während der Belagerung und seine sterblichen Überreste wurden dann in die Kirche S. Pietro in Episcopio in Fano gebracht. Die Stadt Fano wurde 453 von Attila geplündert. bevor er nach Rom ging, wo der Vormarsch der Überlieferung nach von Papst Leo I. gestoppt wurde.
Während des Gotischen Krieges im 6. Jahrhundert wurde es aufgrund seiner Lage in den Verbindungen zwischen Nord- und Süditalien von den Ostgoten von Vitige (538) belagert und verwüstet und kurz darauf von der byzantinischen Armee von Belisarius und Narsete wieder aufgebaut.

Später wurde es Teil des maritimen Pentapoli (Rimini, Pesaro, Fano, Senigallia, Ancona), dessen Leiter es war. Es wurde später von den Langobarden und den Franken besetzt, bis Otto III es Papst Silvestro II schenkte.
1141 wurde die Stadt nach Unterzeichnung eines Vertrags Protektorat der Republik Venedig.
Im dreizehnten Jahrhundert wurde Fano als Gemeinde gegründet; im folgenden Jahrhundert war es für kurze Zeit unter der Este-Domäne, danach wurde es durch den inneren Kampf zwischen zwei Familien auseinandergerissen: dem del Cassero und dem da Carignano.
Ende des dreizehnten Jahrhunderts geriet die Stadt unter die Malatesta-Herrschaft von Rimini, dank einer Verschwörung, die diese gegen die beiden rivalisierenden Familien ausbrütete. Die Familie Malatesta blieb in der Stadt bis 1463 an der Macht, als Sigismondo Malatesta Fano nach einer langen Belagerung, bei der der Augustusbogen, das Symbol der Stadt, beschädigt wurde, dem Herzog von Urbino Federico da Montefeltro überlassen musste. Die Bevölkerung weigerte sich, sich dem Herzogtum Urbino anzuschließen, und wurde daher ein kirchliches Vikariat.
Während der napoleonischen Besetzung der Kirchenstaaten wurde es von Bonapartes Armee geplündert und schwer bombardiert.
Er beteiligte sich aktiv an den Aufständen im Risorgimento mit der Schaffung provisorischer Regierungen.
Während des Ersten Weltkriegs (1915-1918) erlebte es zahlreiche österreichische Seebomben und auch während des Zweiten Weltkriegs (1940-1945) auf der gotischen Linie erlebte es zahlreiche alliierte Luftangriffe, die auf die Zerstörung seiner Eisenbahn- und Straßenbrücken abzielten Rückzug der deutschen Armee, Zerstörung fast aller Glockentürme (mit Ausnahme der von S. Francesco di Paola und San Marco), des Bürgerturms, des Mannes der Festung Malatesta und ihres Fischereihafens, der vom Feind als sensible Infrastruktur nicht angesehen wird in den Händen der Verbündeten verlassen.
«Am Apennin wurde die größte Schlacht Italiens südlich von San Marino ausgetragen; Die Namen von Fano, Pesaro, Cattolica, Riccione und Rimini bleiben in der Kriegsgeschichte »
(Oberst i.G. Dietrich Beelitz und Oberst i. G. Adolf Heckel, Deutsches Hauptquartier Bellaria, Sommer 1945.)
Details
Es steht auf der Spitze eines Hügels, deutlich sichtbar mit seinen robusten Mauern und Bastionen und dem imposanten Großteil der berühmten Festung. Eine sehr eindrucksvolle Vision für diejenigen, die entlang der Adria oder der Staatsstraße fahren.

Ausgestattet mit einem ersten mittelalterlichen Verteidigungsturm (dem "Mastio") im Jahr 1150 wurde die "Burg" von Gradara (Castrum Cretarie) von der Pesaro-Administration von Piero und Rodolfo De Grifo unabhängig gemacht. Anschließend verwandelte die Familie Malatesta, nachdem sie das Schloss von der Familie De Grifo gekauft hatte, den Turm in eine Festung mit der ersten Gruppe von Mauern. anschließend fügten sie auch die siebenhundert Meter der zweiten Gruppe mit den siebzehn Zinnen und den drei Zugbrücken hinzu, die das Fort uneinnehmbar machten.

Nachdem die Herrschaft in Malatesta aufgehört hatte, ging das Schloss an die Familie Sforza über, die ihre Spuren hinterlassen hatte. Sie fügte die schöne innere Loggia, die Treppe und die Fresken hinzu, die noch einige Räume schmücken, einschließlich derjenigen der Wohnung, in der Lucrezia Borgia drei Jahre nach der Hochzeit lebte. mit Giovanni Sforza (1493). Nach der Sforzesco-Zeit ging es bis zur Auflösung des Aducato von Urbino lla Chiesa (1631) an die Familie Della Rovere über.

Erst nach fast drei Jahrhunderten der Vernachlässigung und Vernachlässigung war der Ingenieur Umberto Zanvectors, der 1920 alle seine Substanzen der Wiederherstellung des Forts widmete: was nach und nach auch von seiner Frau Alberta Porta Natale bis (1983) geschah. es ging in italienisches Staatseigentum über.

Heute bietet Gradara neben dem monumentalen Rocca dem Besucher seine Doppelwand und Türme mit den Zinnen und den vertieften Traufwegen. Innerhalb der Mauern bewahrt das bewohnte Gebiet seine alten Häuser und die Kirche S.Giovanni Battista, in der ein wertvolles Holzkruzifix aus dem 15. Jahrhundert aufbewahrt wird, während in der Kirche S.S.Sacramento ein Altarbild zu sehen ist ("Abendmahl"). ) von Antonio Cimatori (1595).

Das kostbare Altarbild ("Inthronisierte Madonna mit Kind und Heiligen"), das 1484 von Giovanni Santi für die alte Pfarrkirche S.Sofia gemalt wurde, wurde stattdessen in die Rocca überführt.

Es ist eine alte Tradition, dass die grausame Ermordung von Paolo Malatesta und Francesca da Polenta durch den verratenen Giovanni (Gianciotto) Malatesta namens "Lo Sciancato" innerhalb der Mauern der Festung von Gradara stattfand. Alte Blutgeschichte, verewigt durch die berühmten Verse von Dante Alighieri.
Details
Palast der Fürsten
Carpegna, Palazzo Carpegna.
Im Zentrum des Dorfes steht der Palazzo dei Principi di Carpegna Falconieri, der vom römischen Architekten Giovanni Antonio De 'Rossi für Kardinal Gaspare di Carpegna entworfen wurde. Der Palast, der 1675 begann und nach mehr als zwanzig Jahren endete, ist inspiriert von den befestigten Villen florentinischen Ursprungs und den großen Herrenhäusern in der römischen Landschaft. Es wird immer noch von den Nachkommen der tausendjährigen Familie bewohnt und ist nach über 300 Jahren, einem Brand und einem starken Erdbeben (1781) fast intakt geblieben.

Der alte Brunnen
Neben dem Palast befindet sich ein Brunnen, der aus einem alten Grab besteht, das aus einem Kalksteinmonolithen geschnitzt wurde, der vor Jahrhunderten ans Licht kam und noch undatiert ist und den Körper eines mysteriösen und gigantischen Kriegers mit Helm und Schwert enthielt. Der Deckel, reich an alten geschnitzten Figuren, ist im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen.

Pfarrkirche San Giovanni Battista
Carpegna, Pieve di San Giovanni Battista
Etwas mehr als zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und an der Grenze zur Gemeinde Frontino befindet sich die romanische Kirche San Giovanni Battista.
Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und behält ihre Form im romanischen Stil bei, obwohl die im Laufe der Jahrhunderte durchgeführten Renovierungsarbeiten das ursprüngliche Erscheinungsbild grundlegend verändert haben.

In der Nähe der Kirche befindet sich die Antica Stamperia Carpegna
Seit sechs Generationen wird es mit Holzschablonen und der traditionellen Rostfarbe von Hand auf Leinwand gedruckt.
Wenn Sie den Laden besuchen, können Sie in den alten Holzregalen über tausend verschiedene Matrizen bewundern, die den Lauf von Generationen markieren. Blumen-, Bild- und traditionelle Motive zeugen von einer populären Religiosität wie der klassischen Ikone von S. Antonio Abate, dem Beschützer der Haustiere , einmal auf die Ochsendecken gedruckt. Alte Formen mit Ziermustern und Kaschmir erinnern stattdessen an den Handabdruck auf Leinwand, der in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in ganz Europa nach William Morris und dem "Arts and Crafts" praktiziert wurde.

Borghi Museum
Das Museum befindet sich in der entweihten Kirche S. Maria della Misericordia oder della Pietà in Castacciaro di Carpegna, einem kleinen Gebäude, das gegen Ende des 17. Jahrhunderts auf Geheiß von Kardinal Gaspare di Carpegna erbaut wurde.

Im Inneren können dank der symbolischen Objekte, der Fotografien und der ausgestellten Gemälde die für die ländliche Umgebung, die Aktivitäten und das bäuerliche Leben der fünfzehn Dörfer von Carpegna typischen Besonderheiten entdeckt werden, eine echte visuelle, taktile "Hyperreise". und Sound, der es Ihnen auch dank eines Modells in der Mitte des Gebäudes ermöglicht, das Gebiet von Carpegna zu entdecken.

Im Inneren finden Sie auch eine seltene Glocke aus dem 14. Jahrhundert und bearbeitete Steine, die während der Restaurierung gefunden wurden und aus dem alten Felsen stammen.

Der Cippo di Carpegna
Der Cippo del Monte Carpegna liegt etwa auf halber Strecke zwischen dem bewohnten Gebiet von Carpegna und dem Gipfel des Berges und ist nach dem Denkmal benannt, das in Erinnerung an Sandro Italico Mussolini errichtet wurde, den Neffen von Benito Mussolini, der im Alter von 20 Jahren vorzeitig an Leukämie starb.
Ebenfalls in Cippo, dem letzten für den Verkehr geöffneten Ort, befindet sich das Pineta-Museum, das aus einem ehemaligen Forsthaus stammt und in dem die für den Wald, der den Berg Carpegna bedeckt, charakteristischen "Zeichen" beobachtet, angehört und berührt werden können: Audioaufnahmen von den Versen wilder Tiere, charakteristische Zeichen der Tiere, die den Wald bevölkern, Stratigraphie von Pflanzen und viele andere kleine Kuriositäten.
An dieser Stelle finden Sie eine Arbeit des lokalen Künstlers Francesco Maria Tigli, ein Gedenkdenkmal für Marco Pantani, der vor seinen großen Anstrengungen bei Etappenrennen oft auf diesen Straßen trainierte.
Details
Anstrengende Tour, die sich über das obere Marecchia-Tals erstreckt. Die von der Höhe des Monte Carpegna bis zum Meer reichende Landschaft ist einmalig wunderschön. Aufgrund der beachtlichen Anstiege und der streckenweise schlechten Beschaffenheit des Asphalts, empfiehlt sich ein Fahrrad mit entsprechender Schaltkassette (13-28) und einer Bereifung, die sich für Schlaglöcher und Schotter eignet. Die Tour wurde von uns mit Rennrädern befahren und hat diesen Test brillant bestanden.

NOVAFELTRIA
TALAMELLO
SANT’AGATA FELTRIA
PENNABILLI

Anfahrt nach Novafeltria:
Von der Küste: AutobahnA14 Abfahrt Rimini Nord oder Süd • Beschilderung nach Montefeltro • Provinzstraße 258
Vom Hinterland: Schnellstraße E45 • Provinzstraße 258


Start:     Die Tour beginnt auf der belebten Piazza Vittorio Emanuele von Novafeltria. Dieser Platz ist ein idealer Ausgangspunkt.
Im Ortszentrum finden sich Bar, Brunnen und zahlreiche Parkgelegenheiten.
km. 0      [⬆️ 272] Wir stellen den Kilometerzähler auf Null und fahren zur Via Garibaldi hinunter. Nach 200 m ereichen wir eine Ampel, an der wir weiter geradeaus, in Richtung Talamello hinauf fahren. Nicht übertreiben, die Muskeln Ihrer Beine sind noch kalt!
km. 2,1   Piazza von Talamello [⬆️ 374]: am Ortsende biegen wir nach links in Richtung Perticara ab.
km. 3,6   Am Stoppschild biegen wir nach rechts ab und fahren in Richtung Perticara (Provinzstraße 8). Die Straße steigt hier an.
km. 7,7   Der Gipfel dieser Bergfahrt [⬆️ 661]. An der Kreuzung fahren wir rechts, zu einem kurzen Abstecher nach Perticara.
km. 8      Piazza von Perticara. Nach einer kurzen Erfrischungspause am Brunnen fahren wir dieselbe Straße ein Stück zurück.
km. 10,4 Am Stoppschild biegen wir nach rechts ab und fahren in Richtung Sant'Agata Feltria; wir befinden uns erneut auf der Provinzstraße 8.
km. 14,1 Poggiorimini, wir befinden uns auf dem Gipfel [W 803], bei der Abfahrt vorsichtig fahren!
km. 16,9 Die Ortschaft Sant'Agata Feltria. Nach 300 m aufpassen: rechts stoßen wir auf die Abzweigung nach der Ortsmitte (weißes Schild “Centro”), wir erreichen die Piazza und legen dort eine kurze Rast ein (Kilometerstand17,4). Ausgehend von der Piazza fahren wir auf derselben Straße zurück und biegen am ersten Stoppschild nach rechts ab. Wir fahren über einen Platz und fahren am Stoppschild weiter geradeaus in Richtung Pennabilli hinauf. Auf dieser Bergfahrt werden wir kaum im Sattel sitzen bleiben können!
km. 19,3 An der Abzweigung fahren wir nach links in Richtung Monte Benedetto, Petrella Guidi [⬆️741].
km. 20 Das Ortsschild von Monte Benedetto, und Ende der zweiten Bergfahrt [⬆️789]. Achtung, die Straße ist schadhaft!
km. 23,4 Petrella Guidi! [⬆️562].
km. 27,5 Nach der Brücke biegen wir am Stoppschild nach rechts in Richtung Sansepolcro ab: wir befinden uns auf der Provinzstraße 258.
km. 28,4 In Ponte Messa fahren wir vor der Brücke nach links in Richtung Pennabilli [⬆️375].
km. 30,5 Das Ortsschild von Pennabilli.
km. 31,3 Wir fahren nach rechts in Richtung “Centro”. Und machen Rast auf der Piazza. Von hier schieben wir unser Fahrrad über die Via Roma (links von der Kirche), steigen an der folgenden Abzweigung wieder auf und fahren nach rechts in Richtung Cantoniera den Berg hinauf.
km. 32,5 Wir biegen nach links in Richtung Scavolino ab [⬆️617].
km. 35,6 Das Ortsschild von Scavolino, kurz danach erreichen wir die Piazza (Kilometerstand 36). Wir fahren weiter und biegen nach 100 m nach links in Richtung Soanne ab.
km. 38,3 Am Stoppschild nach rechts den Berg hinauf fahren (unbeschilderte Kreuzung).
km. 39,3 Das Ortsschild von Soanne, wir fahren weiter auf der Hauptstraße und an der Piazza angekommen, fahren wir nach rechts den Berg hinauf.
km. 44,8 Gipfel der Bergfahrt, wir fahren weiter auf der Hauptstraße, und dann eine 1 km lange Strecke bergab.
km. 45,8 Am Stoppschild fahren wir nach links in Richtung Madonna di Pugliano. Hier beginnt die letzte Bergfahrt.
km. 46,6 Gipfel der letzten Bergfahrt “Serra San Marco” [⬆️1006]. Hier erwartet uns ein herrliches Panorama.
km. 49,3 Madonna di Pugliano (weißes Schild).
km. 50,2 An der Abzweigung fahren wir nach rechts weiter bergab in Richtung San Leo.
km. 53,7 Das Ortsschild von San Leo. Der Umweg nach San Leo wird hier nicht beschrieben. Alle, die den Ort San Leo besichtigen möchten, müssen mit zusätzlichen 3 km und einem Höhenunterschied von 100 m rechnen. An der Abzweigung fahren wir nach rechts und sofort danach links bergab, in Richtung Sant'Igne, Novafeltria.
km. 58,9 Nach der Ortschaft von Piega gut aufpassen! Nach links abbiegen, das Ortsschild Boscara links liegen lassen, und nach 100 m rechts in Richtung Maioletto abbiegen. Achtung, die Straße ist schadhaft.
km. 63,3 Am Stoppschild nach rechts in Richtung Novafeltria fahren. Nach Überqueren des Flusses nach rechts auf den Radweg entlang des Flusses Marecchia einbiegen.
km. 64,5 Am Ende des Radwegs links bergauf fahren. Nach 500 m, am Stoppschild nach links zur Piazza fahren (Kilometerstand 65,1), an der diese Route endet.

Beschreibung

Pennabilli ⬆️630 ➡️81
Das Städtchen am Fuße des Monte Carpegna entstand im Jahre 1350 aus der Verschmelzung der befestigten Ortschaften Penna und Billi. Beim Betreten des historischen Stadtkerns können die “Porta Malatesta“ (13. Jahrhundert), der “Palazzo del Bargello“ (14. Jahrhundert), die “Porta Carboni“ (14. Jahrhundert), die “Porta di Borgo San Rocco“ und die Wallfahrtskirche San Agostino (oder Madonna delle Grazie) bewundert werden. Am Hauptplatz erheben sich die Kathedrale aus der späten Renaissance, der “Palazzo Mediceo della Regione“ und die “Loggia dei Mercanti“. Bemerkenswert sind auch das Diösezan-Museum, das Museum für Informatik und Geschichte des Rechnens, das Marianische Museum und das Theater “Vittoria” mit seinem bezaubernden Logensaal. Beachtlich ist die nationale Verkaufsausstellung des Antiquariats, die in jedem Jahr im Juli veranstaltet wird. Informationen: Ortsverein Pro Loco, Tel. 0541 928659.

Novafeltria ⬆️293 ➡️70
Der Ort erhebt sich im mittleren Marecchia-Tal, dort, wo einst die Märkte für die Bewohner der umliegenden Hügel abgehalten wurden, weshalb er bis zum Jahre 1941 Mercatino Marecchia genannt wurde.
Die wichtigsten Monumente befinden sich am Hauptplatz: der “Palazzo Municipale“ aus dem Seicento und die kleine Kirche Santa Marina aus dem Trecento. Besonders wertvoll sind die neuromanische Pfarrkirche San Martino, in der ein Holzkruzifix aus dem 14. Jahrhundert verwahrt ist, und das “Teatro Comunale“ (vormals “Sociale“), mit dem eleganten Liberty-Saal mit seinen Rängen (1925). In Perticara, einst ein blühendes Bergbauzentrum, indem Schwefel abgebaut wurde, befindet sich das historische Bergbau-Museum, mit Fundstücken, Werkzeugen und Dokumenten der Epoche. 
Informationen: Rathaus - Info-Büro, Tel. 0541 920442.

Sant’Agata Feltria ⬆️607 ➡️82
Bereits aus großer Entfernung zeichnet sich die pittoreske Burg am Horizont ab, die im Jahre 1474 von Francesco di Giorgio Martini auf Auftrag des Adeligen Agostino Fregoso restauriert wurde. Beim Betreten des Ortes stoßen wir auf das Kloster des San Girolamo und die Kollegiatkirche Sant'Agata, die reich mit wertvollen Gemälden und Skulpturen ausgestattet ist. Der “Palazzone” aus dem Seicento, der heute Sitz des Rathauses ist, birgt das ganz aus Holz gebaute Theater “Angelo Mariani” mit seinem eleganten Logensaal. Erwähnenswert ist das Fest des geschätzten weißen Trüffels und anderer Produkte aus Landwirtschaft, Wald und Viehzucht, das in jedem Jahr vom zweiten Sonntag im Oktober bis zum ersten Sonntag im November veranstaltet wird. Besonders suggestiv ist der Ortsteil Petrella Guidi, in dem noch Reste des antiken Militärfleckens aus dem 13. Jahrhundert erhalten sind.
Informationen: Ortsverein Pro Loco, Tel. 0541 848022.

Talamello ⬆️386 ➡️73
Der Ortsname kommt von Thalamos (Grotten, Wohnstätten). Am Hauptplatz des Ortes erhebt sich die Pfarrkirche San Lorenzo aus dem Seicento, in der sich ein wertvolles Kreuz aus dem Trecento befindet.
Von großem künstlerischem Interesse ist die “Cella” des Friedhofs, die mit Fresken von Alberti da Ferrara (1427) ausgeschmückt ist. Eine gastronomische Spezialität von Talamello ist der renommierte “Grottenkäse” oder “Ambra aus Talamello”, ein monatelang in Sandsteingruben reifender lokaler Caciotta-Käse. 
Informationen: Rathaus, Tel. 0541 920036.
Details
Bei dieser Route radeln wir durch das stille und zauberhafte Herz des Regional-Naturparks von Sasso Simone und Simoncello. Die Einzigartigkeit dieser Landschaft mit ihren beiden gigantischen Sassi charakterisiert diese schwierige Tour, bei der wir 1000 Meter Höhe erreichen.

SASSOCORVARO
PARCO REGIONALE
DEL SASSO SIMONE E SIMONCELLO
CARPEGNA
BELFORTE ALL’ISAURO



Anfahrt nach Sassocorvaro:
Von der Küste: Autobahn A14 Ausfahrt Pesaro • Beschilderung nach Urbino (S.p. 423) • Ca Gallo • Mercatale
Vom Hinterland: Schnellstraße 73 bis Sant'Angelo in Vado • Piandimeleto • Mercatale


Start: Wir starten an der Piazza Garibaldi. Dieser Platz befindet sich vor der Rocca Ubaldinesca, die ein perfekter Bezugspunkt ist.
Wir befinden uns im historischen Stadtkern, wo alles für Fahrradausflügler erforderliche problemlos besorgt werden kann.
km. 0      Vom Platz aus fahren wir in die Via San Francesco [⬆️330] und am Rathaus vorbei. Am Stoppschild, 50 m nach dem Startpunkt, biegen wir nach rechts ab. Wir fahren bergab in Richtung Mercatale [⬆️203].
km. 1,2   Der Ort Mercatale. Am Kreisverkehr 600 m weiter biegen wir nach links in Richtung Carpegna, Belforte all'Isauro ab.
km. 3,4   An der Abzweigung fahren wir weiter in Richtung Piandimeleto, Lunano.
km. 9,1   Es geht weiter in Richtung Lunano, Belforte all'Isauro. Nach 100 m beginnt der Ort Lunano.
km. 10,3 An der Abzweigung (rechts nach Lunano und links nach Urbania) fahren wir weiter geradeaus.
km. 11,3 An der Abzweigung biegen wir nach rechts in Richtung Carpegna, Frontino ab. Sofort danach folgt eine weitere Abzweigung, an der wir ebenfalls nach rechts in Richtung Carpegna, Frontino fahren.
km. 11,4 Am Stoppschild fahren wir nach rechts in Richtung Carpegna. Die Straße führt einige Kilometer über eine gewellte Ebene, dann beginnt die wirkliche Bergfahrt, die zu dem Dorf Carpegna führt.
km. 17,8 Wir fahren weiter in Richtung Carpegna.
km. 18,3 Wir fahren in den Regional-Naturpark von Sasso Simone und Simoncello hinein.
km. 22,4 An der Abzweigung biegen wir nach links in Richtung Carpegna ab.
km. 22,5 Der Ort Carpegna [⬆️709]. An der Abzweigung fahren wir weiter geradeaus zum “Passo Cantoniera”. Es kann ein Abstecher rechts, zum historischen Stadtkern von Carpegna eingelegt werden.
km. 24,1 An der Abzweigung fahren wir weiter in Richtung Pennabilli. 500 m weiter fahren wir weiter in Richtung Passo della Cantoniera.
km. 28,2 Passo della Cantoniera, hier endet die Bergfahrt [⬆️1007]. Am Pass befindet sich eine Abzweigung: wir biegen links nach Valpiano, Miratoio, Sestino ab. Linkerhand sehen wir Sasso Simone.
km. 33,5 Am Stoppschild fahren wir nach links in Richtung Sestino, Miratoio.
km. 38    Unbeschilderte Abzweigung, an der wir nach links fahren. Nach der Abzweigung beginnt der Ort Miratoio [⬆️835].
km. 40,5 Der Ort Valdiceci di Sopra. Nach dem Dorf beginnt eine ungefähr 3 Kilometer lange Bergfahrt. Nach dem Pass [⬆️949] geht es wieder bergab.
Vorsicht! Die Straße ist sehr schmal und weist gefährliche Kurven und steile Gefälle auf.
km. 48,5 Am Stoppschild endet die Abfahrt. Wir biegen nach links ein in Richtung Sestino, Pesaro. Nach 700 m beginnt der Ort Sestino.
km. 50,1 Wir fahren weiter in Richtung Pesaro, Monterone. Während der folgenden Kilometer fahren wir weiter in Richtung Pesaro.
km. 54,6 Der Ort Monterone [⬆️ 428]. 2,2 Kilometer weiter beginnt der Ort Belforte all'Isauro.
km. 59,4 Der Ort Piandimeleto [⬆️319]. 50 m nach der Ampel fahren wir weiter in Richtung Sant'Angelo in Vado.
Nach 1,4 Kilometern halten wir die Richtung Carpegna, Mercatale.
km. 61,3 Wir fahren in Richtung Lunano. Nach 1,3 Kilometern beginnt der Ort Lunano.
km. 62,9 An der Abzweigung fahren wir weiter in Richtung Mercatale, Lunano.
km. 70,8 Der Ort Mercatale. Wir fahren weiter in Richtung Pesaro. Nach 600 Metern geht es weiter in Richtung Sassocorvaro.
km. 72,2 An der Abzweigung biegen wir nach rechts in Richtung Sassocorvaro ab. Nach 1,5 Kilometern beginnt der Ort Sassocorvaro.
km. 74    Wir erreichen erneut Piazza Garibaldi.


Beschreibung

Sassocorvaro W330 R60
Sassocorvaro dominiert von einem Hügel aus das Foglia-Tal und spiegelt sich im Wasser des künstlichen Mercatale-Sees. Das Städtchen liegt an der Flanke des Hügels, von dem aus das herrliche Panorama des Montefeltro bewundert werden kann. Bemerkenswert ist die "Rocca Ubaldinesca" aus dem 15. Jahrhundert, ein Bauwerk des Francesco di Giorgio Martini, in dem sich ein perfekt erhaltenes kleines Theater und eine Pinakothek befinden. In der Burg wurden während des zweiten Weltkriegs die bedeutendsten italienischen Kunstwerke verborgen, um sie vor den Beutezügen der auf dem Rückzug befindlichen Deutschen zu schützen. Um an dieses Ereignis zu erinnern, wird seit einigen Jahren die Initiative "L'Arca dell'Arte" zelebriert, welche zeitgenössische Retter der wichtigsten Kunstwerke der Menschheit würdigt, die sonst verloren gingen. Erwähnenswert ist der Palazzo Battelli aus dem 18. Jahrhundert. 
Info: Rathaus, Tel. 0722 76133; Verkehrsverein, Tel. 0722 76873; Rocca Ubaldinesca, Tel. 0722 76177.

Der Regionalpark Sasso Simone und Simoncello
Der Park wurde im Jahre 1994 mit einem Regionalerlass gegründet. Die Gesamtfläche beträgt 4.847 Hektar. Die repräsentativen Gemeinden des Parks sind: Carpegna, Pennabilli, Frontino, Piandimeleto, Montecopiolo und Pietrarubbia. Der Park verfügt über zahlreiche Parkplätze, von denen aus Ausflüge in das Innere des Schutzgebietes unternommen werden können. Daneben kann das Naturmuseum mit dem angeschlossenen Besucherzentrum besucht werden, ein beliebtes Ziel zahlreicher Schulklassen und Naturfreunde. Die beiden "Sassi", Simone (⬆️ 1204) und Simoncello (⬆️ 1221) charakterisieren mit ihren mächtigen, eckigen Formen den gesamten Park. Bemerkenswert ist die Präsenz wilder Tiere, wie Fuchs, Hase, Reh, Damwild, Wildschwein, Wanderfalke und der Apenninenwolf. 
Info: Parkverwaltung, Tel. 0722 770073; Besucher-zentrum des Parks, Tel. 0722 75350.

Carpegna ⬆️751 ➡️65
Carpegna ist ein bekanntes Gebirgsdorf an den Hängen des gleichnamigen Bergs. Zahlreiche Pfade machen den Ort zum beliebten Ziel für Liebhaber von Ausflügen zu Fuß, mit dem Mountain Bike oder zu Pferd.
In der Ortsmitte befindet sich der prestigevolle Palazzo dei Principi von 1675, der von Kardinal Gaspare di Carpegna erbaut wurde. Unter den religiösen Gebäuden ist die Kirche San Sisto mit der kostbaren romanischen Krypta zu erwähnen. Der Ort ist ein bekanntes Sommerund Winterurlaubsziel. 
Info: Berggemeinde Montefeltro (Comunità Montana del Montefeltro), Tel. 0722 770073.

Belforte all'Isauro ⬆️344 ➡️60
Dieses Städtchen des oberen Foglia-Tals an der Grenze zur Toskana, befindet sich an einem langen Felsausläufer zwischen den Kiesbetten der Wildbäche Isauro und Fossato. Am Ortseingang stößt man gleich auf die Pfarrkirche San Lorenzo, in der ein Gemälde aus der Schule des Malers Barrocci und ein als wundertätig angesehenes Kruzifix verwahrt sind. Sehr interessant ist auch das über drei Stockwerke angelegte antike Schloss. 

Info: Rathaus, Tel. 0722 721101.
Details
Für die UNESCO hat die Stadt das Verdienst, ein Anziehungspunkt für die berühmtesten Gelehrten und Künstler der Renaissance und Italiens gewesen zu sein, die einen außergewöhnlichen städtischen Komplex geschaffen haben.
Die Ursprünge von Urbino sind sehr alt, der römische Name Urvinum leitet sich vom lateinischen Begriff urvus ab (urvum ist der gebogene Griff des Pfluges), aber im fünfzehnten Jahrhundert lebt die Stadt ihre maximale Pracht.

Und vor allem dank des Beitrags von Federico di Montefeltrohttp: //it.wikipedia.org/wiki/Federico_da_Montefeltro hat Urbino diese monumentale und künstlerische Exzellenz erworben, deren Einfluss sich weitgehend auf den Rest Europas ausgeweitet hat.
Dieser große Schutzpatron wusste nicht nur, dass er Urbino in einen prächtigen Fürstenhof verwandelte, sondern auch im Herzogtum das Beste anzog, was die humanistische Kultur der italienischen Renaissance bieten konnte: Piero della Francesca, Luciano Laurana, Leon Battista Alberti, Francesco di Giorgio Martini, Girolamo Genga und Raphaels Vater, Giovanni Santi.

Wenn Sie durch die steilen und engen Gassen gehen, finden Sie alle Gebäude des Renaissance-Urbino: das ehemalige Kloster Santa Chiara, die Kirche San Domenico, das Mausoleum der Herzöge in der Kirche San Bernardino, den Palazzo Boghi und den majestätischen Palazzo Ducale, den Bewahrer des Urbino Schatz.
Einige der wichtigsten Arbeiter der Zeit waren am Bau des Gebäudes beteiligt, in dem sich heute die Galleria Nazionale delle Marche befindet. Ein Besuch in der Galerie ist ein Muss, wenn Sie einige der hier erhaltenen absoluten Meisterwerke der Kunstgeschichte bewundern möchten: "Geißelung Christi" und "Madonna von Senigallia" von Piero della Francesca, "Gemeinschaft der Apostel" von Giusto di Gand; "Wunder der Ostia Profanata" von Paolo Uccello und die erhabene "Muta" von Raphael. Verpassen Sie nicht die Daten (die herzoglichen Ställe), die durch die prächtige spiralförmige Rampe mit dem Palast verbunden sind.
Künstlerisch schön, aber auch landschaftlich schön: Zwischen zwei Hügeln bietet Urbino ein Panorama aus Dächern und Kirchen, die ausgesprochen suggestiv sind.

Neugierde
Sowohl Bramante als auch Raffaello haben hier in Urbino ihre ersten Schritte unternommen. Insbesondere Raphael wurde in der Werkstatt seines Vaters ausgebildet und begann mit Arbeiten, die er in den nahe gelegenen Städten des Herzogtums in Auftrag gab.

In Urbino findet jedes Jahr das Kite Festival statt, das normalerweise im September stattfindet. Es ist ein echtes Rennen, bei dem der Gewinner derjenige ist, der es schafft, seinen Drachen höher zu fliegen.

Urbino spielt Jazz ist ein Festival, das im August vom Verein Urbino Jazz Club organisiert und von der Gemeinde Urbino gefördert wird. Junge Talente und etablierte Künstler haben das Ziel, die tolerante Kultur der Jazzmusik in der Region zu verbreiten.

In kleinen Werkstätten wurde seit dem 16. Jahrhundert Kunst geschaffen: Goldschmiede, Tischler, Töpfer, viele mit der Bauindustrie verbundene Handwerker (Stuckateure, Maler, Zimmerleute, Steinmetze); In den Geschäften des historischen Zentrums kann man alte Techniken und neue Kreationen genau betrachten.

Der Hof von Federico da Montefeltro, wie er von Baldassarre Castiglione in Il Cortegiano beschrieben wurde, führte die Merkmale des sogenannten "Gentleman" in Europa ein, der bis zum 20. Jahrhundert voll im Trend blieb.

Carlo Bo, die 1506 gegründet wurde und eine der ältesten Universitäten beherbergt, hat mehr Studenten als Einheimische, verfügt über eine berühmte Akademie der bildenden Künste und ist wegen des Instituts für auch als "Buchhauptstadt" bekannt Dekoration und Illustration des in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geborenen Buches.
Details
Ein von den Göttern gesegnetes Land, in dem die Natur noch immer den Rhythmus des Lebens bestimmt und die landwirtschaftliche Lebensweise unbestritten herrscht, angereichert mit Harmonie und Begeisterung: In einem solchen Land liegt Sant'Angelo in Vado, a romantische, alte Kleinstadt, die in der Lage ist, die inneren Wünsche derer zu befriedigen, die durch ihre jahrhundertealten Gassen gehen und eine Luft atmen, die reich an Geschichte, Kultur, Kunst und dem Duft köstlicher Produkte der Erde ist. Hier, im Hochtal des Metauro, inmitten einer idyllischen Landschaft, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein; und Besuch der Altstadt, reich an Gebäuden, die den Lauf der Jahrhunderte markieren,
Es gibt einzigartige archäologische und künstlerische Wunder. Wunder, umgeben von einer nicht kontaminierten Natur, von den typischen Düften Seiner Majestät, dem feinen weißen Trüffel, und von den berauschenden und originellen Aromen des Santangiolino-Weins oder des einzigen geräucherten Vin Santo (wörtlich: Heiliger Wein) der Welt, der genau hier hergestellt wird , in Sant'Angelo in Vado.
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Mondaino liegt 30 km von Gabicce Mare entfernt und bietet uns eine einzigartige Reise zwischen Kultur und Kunst, zwischen Aromen und Aromen und alten Traditionen und vielen Lächeln, die unter den Einheimischen gesammelt wurden, die herzlich willkommen heißen und ihr Land mit Liebe und Leidenschaft erzählen.
Mondaino ist ein Dorf mit weniger als 1.500 Einwohnern an der Grenze zwischen Marken und Romagna, einst Schauplatz von Schlachten und Zusammenstößen, geschützt durch die befestigten Mauern und die Festung mit Blick auf die Stadt.
Die Geschichte dieses Dorfes ist nicht nur mittelalterlich und seine Ursprünge reichen weit in die Zeit zurück und sind mit Mythen und Legenden verflochten.
Legende verbunden mit Diana, Göttin der Jagd, des Mondlichts und der Keuschheit, die in diesen Hügeln verehrt worden zu sein scheint. Der Name des Ortes, der sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat (Mons Damarum-Monte Daino-Mondaino), bezieht sich wahrscheinlich auf die Damhirsche, die einst in großen Mengen in den örtlichen Wäldern vorhanden waren.

Zu besuchen: Die Festung Malatesta - Das Paläontologische Museum - Der Portaia-Turm - Die Mosaikwerkstatt - Das Majolika-Museum - Die 6 Kirchen - Die Mühle Porta di Sotto - Das Theater Dimora L'Alboreto - Eine Veranstaltung, die Sie im August nicht verpassen sollten: Das Palio des Daino
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Das Symbol der Stadt ist die zwischen 1482 und 1492 erbaute Rocca Roveresca, eine uneinnehmbare Festung im gesamten Gebiet. La Rocca beherbergt heute das Museum of Historical Evocation und eine Sammlung von Vintage-Messern und Schusswaffen. im Graben der Kriegsmaschinen, originalgetreu nach Zeichnungen von Francesco Giorgio Martini, Architekt von La Rocca, rekonstruiert. Der ideale Weg, um die Geschichte von Mondavio zu entdecken, beginnt mit einem Besuch der Civic Art Gallery im Franziskanerkloster. Die Civic Art Gallery beherbergt viele Gemälde, Möbel hauptsächlich aus religiösen Gebäuden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die seltenen Ausgaben aus dem 15. bis 17. Jahrhundert aus den 1557 in Mondavio installierten Kapuzinerbibliotheken. Zu den wertvollen Werken zählen die Incunabula aus dem 15. Jahrhundert und die Cinquecentine.
Besuchen Sie das Apollo-Theater an den nordwestlichen Wänden, wenn Sie die Piazza della Rovere betreten. Das Theater stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und wurde in einer alten Kirche erbaut, die San Filippo Neri gewidmet ist. Das Theater wurde 1887 nach dem Geschmack der Blütezeit komplett renoviert. Nach seiner Restaurierung wieder funktionsfähig, beherbergt es eine bemerkenswerte Theatersaison.
Besichtigung des Insignia Collegiata-Gebäudes aus dem 14. Jahrhundert, das 1563 von Bartolomeo Genga renoviert wurde. Die Widmung der Kirche an die Heiligen Peter und Paterniano aus dem Jahr 1444 beruht auf der Vereinigung zweier voneinander entfernter Pfarreien, während die Collegiata Insignia ab 1741 errichtet wurde, als dies erforderlich war vergrößern Sie die Kirche, weil sie die größte in der Region geworden war. Im Inneren befinden sich Werke exquisiter Arbeiten wie der Schutzengel von Bottani aus dem 18. Jahrhundert. Endlich ein Besuch in der Kirche San Francesco. Der Überlieferung nach wurde die Kirche nach dem Willen des Heiligen Franziskus von Assisi anlässlich seines Besuchs in Mondavio im 13. Jahrhundert erbaut. Die derzeitige innere Struktur stammt aus dem Wiederaufbau des 18. Jahrhunderts, während die Fassade die ursprüngliche Strenge und Einfachheit bewahrt hat, die die Gebäude des Franziskanerordens auszeichnet. In wertvollen Werken und unter den wichtigsten "Unbefleckten Empfängnis" des Malers Giuliano Presutti
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Es befindet sich in der Provinz Rimini auf den üppigen Hügeln der Valconca, wenige Kilometer von der Grenze zu den Marken entfernt. Es ist 15 km von Cattolica, 20 km von Riccione und 30 km von der Hauptstadt Rimini entfernt. Es wird zusammen mit den Gemeinden Mondaino und Montegridolfo in das Valconca-Becken eingefügt.
Die Stadt, eine Festung in Malatesta, befindet sich im Zentrum einer Krone von Verteidigungsburgen, der letzten Bastion von Rimini gegen den nahe gelegenen Urbino dei Montefeltro. Die Struktur des Zentrums zeigt noch immer seine mittelalterliche Struktur mit dem Labyrinth der von den Stadtmauern umschlossenen Gassen und den monumentalen Zugangstoren: Meerestor und Gebirgstor zur Verteidigung in Richtung Meer und Binnenland. Im XIII. Und XIV. Jahrhundert kam es in diesen Ländern zu einem Machtwechsel zwischen dem päpstlichen Staat und der Herrschaft der Familie Malatesta in Rimini. Nach dem Versuch, die Ondedei di Saludecio (1336) gegen Ferrantino, Malatestino und Guido Malatesti (gescheitert aufgrund eines Verrats) in Saludecio zu revoltieren, wird die totale Abhängigkeit von den Malatesti auferlegt.
Das fünfzehnte Jahrhundert, obwohl es im Namen von humanae litterae und Gelassenheit eröffnet wurde, mit dem friedlichen Aufenthalt von Papst Gregor XII. In Montefiore, sah dann das Wachstum und die Entwicklung des Projekts des Montefeltro von Urbino über den Ländern der Romagna. Das ohnehin fragile Gleichgewicht brach 1462 zusammen, als Federico da Montefeltro nach nationalen politischen Fragen Saludecio besetzte, indem er ihn von Sigismondo Malatesta wegführte und ihn in den Zustand der Kirche zurückbrachte.
Im Jahr 1504 wurde Saludecio, nachdem er durch die Hände von Herzog Cesare Borgia, dem Sohn von Papst Alexander VI., Getreten war, der Regierung von Venedig unterworfen, doch für kurze Zeit, da die Venezianer bereits 1508 das Gebiet an den Staat der Kirche zurückgaben. Das 16. Jahrhundert stellt eine Art Siedlung des Landes dar, die im folgenden Jahrhundert stattdessen ein großes wirtschaftliches und kulturelles Wachstum verzeichnen wird, was durch die Arbeit zahlreicher in der Region tätiger Künstler (vor allem Guido Cagnacci) bestätigt wird.
Bereits im 18. Jahrhundert wurden wichtige Baustellen eröffnet, darunter sicherlich die Pfarrkirche S. Biagio, die 1794 begann und 1800 endete. Ein schönes Beispiel neoklassizistischer Architektur, erbaut vom Cesena-Architekten Giuseppe Achilli Trotz der besonders schwierigen Zeit, die mit den Jahren der napoleonischen Abstammung zusammenfiel, vom Pfarrer der Saludecese stark gewünscht. Das neunzehnte Jahrhundert beginnt daher mit Pracht und setzt sich mit demselben Tenor fort, so dass Saludecio, das Verwaltungskapital, zu Recht für diesen Zeitraum als kleines Kapital betrachtet werden kann. Die herrschende Klasse (Agrarbourgeoisie) beschließt, ihre Gebäude zu verschönern und neue zu bauen, damit wir auch heute noch die prächtigen Oberflächen und Innengemälde der schönen Gebäude mit Blick auf die Straßen der Stadt bewundern können.
Heute, nach der Überwindung der Krise der 1960er Jahre, die einen massiven Exodus an die Küste verursachte, hat die Gemeinde ihre Identität wiedererlangt, indem sie sich hauptsächlich auf die Erholung der Agrar- und Handwerkswirtschaft sowie auf die kulturelle, ökologische und touristische Verbesserung des Gebiets konzentrierte.
Details
Ex Castrum Medi (auch Galliolo oder Gaiola oder Garzoleto oder Castel Bernardo genannt) befindet sich auf über 200 Metern über dem Meeresspiegel und bildet einen natürlichen Balkon, von dem aus der Blick auf einen weiten Horizont gerichtet werden kann, in dem die Gradara-Burg, die "Stifte", hervorsticht. von San Marino und dem "Buckel" der Catria.
In Casteldimezzo ist ein Teil der Mauern erhalten geblieben, einst mit zahlreichen Türmen durchsetzt, während die Festung inzwischen verschwunden ist und einem bekannten Restaurant Platz gemacht hat.
Besonders interessant ist die den Heiligen von Ravenna Apollinare und Cristoforo gewidmete Kirche, in der sich ein altes Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert befindet, um das eine abenteuerliche Geschichte erzählt wird, an die sich eine Gedenktafel aus dem Jahr 1652 in der Kirche selbst erinnert.

Von hier aus nimmt Ihnen die Aussicht den Atem. 

An klaren Tagen ist das Blau des Meeres so groß, dass sich der Blick in einem Zustand völliger und völliger Gelassenheit auf der ruhigen Oberfläche dreht. 
Diese Burg ist in der gesamten Region und auch außerhalb berühmt geworden für die Geschichte des wundersamen "Kruzifix vom Meer". Wir betreten die kleine Kirche des Dorfes, vor uns ein wunderschönes hölzernes Kruzifix venezianischer Manufaktur aus dem frühen 16. Jahrhundert. In jenen Jahren war es auf dem Seeweg verschifft und in einer Kiste transportiert worden, landete aber zwischenzeitlich an der Küste Fiorenzuola und Casteldimezzo. Um um das Objekt der Hingabe zu kämpfen, beschlossen die beiden Städte, es auf einen Ochsenkarren zu laden und die Wahl dem Schicksal zu überlassen. 
Die Ochsen gingen ohne zu zögern auf Casteldimezzo zu und blieben vor der Kirche stehen. Seitdem soll das Kruzifix zahlreiche Wunder gefördert haben, darunter eine enge Belagerung der Medici-Lordschaft gegen das Herzogtum Montefeltro. 
Und du, glaubst du an Wunder?
Details

Villa Imperiale of the Sforzas' 
Villa Imperiale owes its name to something that happened in 1452: in January, Emperor Federico III stayed in Pesaro and Alessandro Sforza, who commissioned the villa to be built, invited him to see the site he intended to be his residence. The emperor placed the first stone and from them on, the villa became known as Imperiale. Construction was completed in 1469, as noted in the inscription at the entrance, next to the coat of arms with the imperial eagles:  ALEXANDER SFORTIA MCCCCLXVIIII. The Sforza palace, the oldest, also features a high tower; it has all the characteristics of a fifteenth-century country residence, akin to Medici architecture. Once through the vestibule, there is a porticoed courtyard, which is the heart of the fifteenth-century villa, with a real decorative well. Before the sixteen-century modifications, the ground floor of the original construction of the courtyard envisaged a porticoed side facing the valley; while on the upper floor, there were three open sides in the form of loggias. Alessandro Sforza’s apartments included three large rooms on the ground floor, facing the mountains, surmounted by decorated wooden ceilings with heraldic motifs of the Sforza family. The smaller rooms, which included the bedrooms, were on the upper floor. 

The Imperiale of the Della Rovere family 
The most surprising part of the Villa Imperiale in Pesaro is without doubt the wing designed by Urbino architect Girolamo Genga (1476-1551) in 1523 for Duke and Duchess of Urbino, Francesco Maria Della Rovere and Leonora Gonzaga. Francesco Maria (1490-1538), the son of Giovanni Della Rovere and Giovanna da Montefeltro was adopted by his uncle Guidobaldo da Montefeltro, duke of Urbino. Since 1508, the Della Rovere family lived many a splendour, interrupted only in 1514 by troubling political events. After being sent into exile by Pope Leo X in 1517, the duke returned to his duchy in 1522, and moved the capital from Urbino to Pesaro where he made a series of important changes including the expansion of Villa Imperiale. Construction began in 1529: Girolamo Genga restored the original Sforza villa and provided for a cycle of frescos – realized by Francesco Menzocchi, Raffaellino del Colle, Camillo Mantovano and the Dossi brothers – and a new wing. In those years, Genga became the trusted interlocutor of the Duchess, who oversaw the work in her husband’s absence, who was otherwise engaged as capitano generale for the Republic of Venice. As stated in the Bembo inscription, the Villa Imperiale of Pesaro was a gift from Leonora to the duke who would have gone there to rest after the difficulties of battle. The sixteenth-century wing is perched on the hill owing to a terracing system and has a large number of open spaces: loggias, gardens, and courtyards, ideal places for the leisurely activities of dukes and their guests. 

from the Medici to the Albani 
In 1631, the state of Urbino passed into the hands of the church, but the Della Rovere possessions, including Villa Imperiale, went to the Medici family. After years of abandonment, Spanish and Portuguese Jesuits found refuge in the villa after their exile. Their changes greatly marred the villa: many decorations disappeared; halls and loggias became storage rooms and oratories; covered roof terraces were walled up and a new floor on the terrace was built. In 1777, Prince Orazio Albani attained the villa in permanent emphyteusis by Pope Pius VI, but the Jesuits stayed until the end of the century. The Castelbarco Albani family began restorations in the late nineteenth century: the frescoed halls were largely repainted by painter Giuseppe Gennari. In the early twentieth century, work began to restore the original structure, removing all the superstructures created by the Jesuits and repairing the parts that were ruined, such as the inscription along the avant-corps of the new wing. During World War II, the fifteenth-century building was damaged, but fortunately, it was a part that was not frescoed. Damages to the new construction were less severe. In 1945, at the request of Archinta and Guglielmo Castelbarco Albani, new restorations began ending only in the 1970s, which brought the paintings back to their original state, eliminating the nineteenth-century work of Gennari, where possible.

The Imperial Villa of Pesaro is open from Saturday 6 June until Saturday 3 October.
The openings, with guided tours, will take place:

📌every Wednesday from 15.30 to 18.30
📌every Saturday from 10.00 to 13.00, with a single route

Visitors must reach the villa by their own means in the previously communicated time.
The reservation is mandatory and must be made at:

☎️ 338.2629372
🖲 info@isairon.it
💻 www.isairon.it

Cost € 10 per person.

🚩Covid-19 emergency check:

👉all participants must present themselves with a mask (without valve) which will be used throughout the itinerary;
👉the guides will inform visitors in advance of the correct behavior to be followed throughout the accompaniment.
👉the visit will take place in small groups and will privilege open spaces, courtyards, terraces and gardens with staggered access to the apartments of the Duchess Leonora Gonzaga; for security reasons, the frescoed rooms will not be accessible this year.

More info on: www.isairon.it - www.villaimperialepesaro.com


Details
Diese Tour durchquert eine Landschaft mit besonderer naturalistischer Bedeutung, die zum Teil inmitten des Regional-Naturparks von Sasso Simone und Simoncello liegt. Eine Route zwischen den Marken, der Romagna und der Republik San Marino mit ständigem Auf und Ab, sowie einer besonders anstrengenden Bergfahrt (max. Höhe 986 m)… für kräftige Waden!

SAN LEO
MACERATA FELTRIA
MONTECERIGNONE
MONTECOPIOLO


Anfahrt nach Macerata Feltria:
Von der Küste: Autobahn A14 Ausfahrt Pesaro • Beschilderung nach Urbino (S.p. 423) • Ca Gallo • Mercatale
Vom Hinterland: Schnellstraße 73 bis Sant'Angelo in Vado • Piandimeleto • Mercatale


Start:      Ausgangspunkt ist die Pfarrkirche San Michele Arcangelo, im historischen Stadtkern von Macerata Feltria (Via G. Antimi).
Von Mercatale kommend fahren wir in Richtung Stadtmitte, fahren über den Corso A. Battelli und weiter entlang der Via Antimi.
km. 0      Wir lassen die Pfarrkirche [⬆️313], hinter uns, fahren nach links und dann 100 m weit geradeaus. Am Stoppschild fahren wir nach links
in Richtung Carpegna. Am folgenden Stoppschild (50 m.) fahren wir weiter geradeaus entlang der Provinzstraße 6. Nach ungefähr 2 Kilometern beginnt die Straße anzusteigen.
km. 5,4   Die Ortseinfahrt von Mercato Vecchio [⬆️570]. An der folgenden Abzweigung fahren wir weiter in Richtung San Leo.
km. 6,1   An der Abzweigung fahren wir in Richtung Carpegna.
km. 7,1   Der Ort Ponte Cappuccini. An der Abzweigung biegen wir nach rechts, in Richtung San Leo ab. Während der folgenden Kilometer halten wir die Richtung San Leo und fahren weiter bergauf.
km. 12,3 Der Ort Villagrande di Montecopiolo [⬆️889]. An der folgenden Abzweigung fahren wir nach links in Richtung San Leo.
km. 13,5 Am Stoppschild fahren wir links nach San Leo.
km. 14,4 Wir erreichen den Pass [W986]. Rechterhand liegt San Marino. Hier beginnt die Abfahrt in Richtung San Leo.
km. 18    An der Abzweigung fahren wir rechts in Richtung San Leo, Rimini.
km. 21,3 Der Ort San Leo [⬆️580]. An der Abzweigung fahren wir in Richtung Rimini. An der folgenden Abzweigung fahren wir nach rechts, in Richtung Rimini.
km. 26,5 An der Abzweigung fahren wir nach rechts in Richtung San Marino. An der folgenden Abzweigung biegen wir nach rechts ab und überqueren eine Brücke, nach der die Bergfahrt beginnt.
km. 28,9 Wir fahren in Richtung Monte Maggio, San Marino.
km. 32,5 An der Abzweigung biegen wir nach links, in Richtung San Marino ab. Hier beginnt die Abfahrt. Nach 3,9 Kilometern geht es wieder bergauf weiter in Richtung San Marino.
km. 39,4 Am Kreisverkehr fahren wir nach rechts in Richtung Urbino. Hier endet auch diese Bergfahrt.
km. 41,4 An der Abzweigung fahren wir weiter in Richtung Urbino, Cattolica.
km. 42,5 Der Ort Montelicciano [⬆️530]. Es geht weiter in Richtung Mercatino Conca. Nach 200 m biegen wir an der Abzweigung nach links in Richtung Sassofeltrio ab. Nach weiteren 200 m beginnt die Abfahrt.
km. 44,5 Wir fahren weiter in Richtung Cattolica, Sassofeltrio.
km. 45,6 Der Ort Sassofeltrio [⬆️409]. Wir halten die Richtung Cattolica, Mercatino Conca. 200 m weiter vorne fahren wir in Richtung Pesaro, Cattolica.
km. 48,7 An der Abzweigung biegen wir nach links nach Mercatino Conca ab. Hier endet die Abfahrt.
km. 51    Der Ort Mercatino Conca [⬆️275]. An der folgenden Abzweigung biegen wir nach links in Richtung Mercatino Conca ab.
km. 51,5 Wir fahren weiter nach San Marino. Am folgenden Stoppschild fahren wir links in Richtung Macerata Feltria.
km. 52,6 An der Abzweigung halten wir weiter die Richtung nach Macerata Feltria, Monte Cerignone. Nach 3,6 Kilometern fahren wir weiter in Richtung Macerata Feltria.
km. 60 Der Ort Monte Cerignone [⬆️469]. An der Abzweigung fahren wir weiter in Richtung Macerata Feltria. 1,5 Kilometer weiter biegen wir nach links in Richtung Urbino ab. Nach zirka 2 Kilometern beginnt die Abfahrt [Pass ⬆️623].
km. 67,7 Der Ort Macerata Feltria. An der Abzweigung nach 400 m fahren wir in Richtung Pesaro, Urbino.
km. 68,2 Wir erreichen die Pfarrkirche San Michele Arcangelo.


Beschreibung

San Leo ⬆️639 ➡️71
San Leo befindet sich auf einem imponierenden, praktisch unübersteigbaren Felsen innerhalb des Marecchia-Tals und ist nur über eine einzige, in den Fels gehauene Straße erreichbar.
Am Gipfel des Ausläufers erhebt sich die Burg, die im 15. Jahrhundert von Francesco di Giorgio Martin auf Auftrag des Federico von Montefeltro umgebaut wurde. Neben der Burg, in welcher der berühmte Alchimist Giuseppe Balsamo Graf von Cagliostro bis zu seinem Tod im Kerker gefangen gehalten wurde, sind die Pfarrkirche und der Dom romanischen Ursprungs, sowie der Palazzo Mediceo, heute Sitz des Museums für kirchliche Kunst, besonders interessant.
Info: Fremdenverkehrsamt, Tel. 0541 916306; Hotline 800553800.

Macerata Feltria ⬆️313 ➡️52
Das antike Pitinum Pisaurense erhebt sich zwischen den Hügeln, welche das obere Foglia-Tal vom Conca-Tal trennen. Das Städtchen befindet sich inmitten einer Landschaft, die reich an Mulden, Ausläufern, bebauten Feldern und Buschwald ist. Unter den historischkünstlerisch wertvollen Bauwerken sind besonders zu nennen der Palazzo del Podestà, heute Sitz des Städtischen Museums (Abteilung der paläontologischen , archäologischen Fundstücke und Zeugnisse aus dem Mittelalter und der Renaissance),der Stadtturm aus dem Trecento und die Pfarrkirche San Cassiano. Bemerkenswert ist das Holzkruzifix von Carlo da Camerino, das in der Pfarrkirche San Michele Arcangelo verwahrt ist. Heute ist Macerata Feltria auf nationaler Ebene für das moderne Thermalbad bekannt, welches das schwefelhaltige Wasser des Orts nutzt. 
Info: Fremdenverkehrsamt, Tel. 0722 74244.

Monte Cerignone ⬆️469 ⬆️48
Montecerignone liegt am Fuß des Monte Faggiola, im oberen Conca-Tal.
Das Städtchen besteht aus der Ortschaft am Fluss und dem darüber befindlichen Schloss, das im 12. Jahrhundert erbaut und Ende des 15. Jahrhunderts teilweise von Francesco di Giorgio Martini erneuert wurde. Besonders zu erwähnen sind die Kirche Santa Caterina, die Kirche Santa Maria del Soccorso und die Wallfahrtskirche Santa Maria in Recluso, die auf den Ruinen eines antiken heidnischen, der Juno gewidmeten Tempels erbaut wurde. Jedes Jahr wird am ersten Wochenende des Monats Juli ein historischer Umzug in mittelalterlichen Kostümen veranstaltet, mit dem Thema “Mons Cerignonis: Uccellare, Cacciare, Cavalcare, Giocare e Mercatare”. 
Info: Fremdenverkehrsamt, Tel. 0541 978552.

Montecopiolo ⬆️915 ⬆️43
Diese Berggemeinde befindet sich innerhalb des Regionalparks Sasso Simone und Simoncello am Fuße des Monte Carpegna, in einem in naturalistischer Hinsicht sehr interessanten Gebiet. Besonders zu erwähnen ist auch der Ortsteil Villagrande (⬆️ 1000), ein bekannter Skiort und beliebtes Ausflugsziel. 
Info: 
Verkehrsverein / Abteilung für Touristen-Info, Tel. 0722 78130; 
Verwaltung des Regionalparks Sasso Simone und Simoncello, Tel. 0722 770073.
Details
Caprile, ein prächtiges Beispiel für eine Villa mit italienischem Garten, wurde ab 1640 vom Marquis aus Bergamo Giovanni Mosca erbaut, einem Nachkommen einer lombardischen Adelsfamilie, die 1550 nach der Errichtung der Burg Gradara in die Marken zog. In Caprile wollte der Adlige seine Sommerresidenz bauen, in der er Urlaub machen und Empfänge abhalten konnte, und ihm von Anfang an ein Freizeitziel zuweisen. Diese These wird durch eine Beschreibung im Reisetagebuch von Monsignore Lancisi bestätigt, das Papst Clemens XI. Albani an das Herzogtum Urbino sandte. Nachdem der Monsignore die Struktur und Dekoration der Villa skizziert hat, konzentriert er sich insbesondere auf die Wasserspiele der Gärten, in denen. Die wichtigste Renovierung wurde 1763 von dem Nachkommen Carlo Mosca durchgeführt, der für die architektonische Gestaltung verantwortlich ist, die bis heute reicht. Wie bereits für Empfangs- und Urlaubszwecke erwähnt, beherbergte die Villa Caprile sehr wichtige Personen, darunter Man kann sich an Casanova, Stendhal, Rossini und Leopardi erinnern. Der Marquis Francesco Mosca, der sich mit der Popularisierung des jakobinischen Glaubens befasste, war 1797 auch Gastgeber von Napoleon Bonaparte. Er war es immer noch, der, nachdem er "den Baum der Freiheit" erhoben hatte, die Villa von einem elitären und aristokratischen Ort in einen Ort des öffentlichen Vergnügens verwandelte. Nach kurzer Zeit kehrte die Residenz jedoch zurück, um berühmte Persönlichkeiten willkommen zu heißen, auch dank des gesellschaftlichen Lebens von Carolina von Brunswick, Prinzessin von Wales, die Caprile im Sommer 1817 und 1818 mietete. Erst 1876, mit dem Wiederaufleben der Akademien, kam Caprile von der Landwirtschaftsakademie gekauft, um die Landwirtschaftskolonie zu gründen, mit der Vereinbarung, das bestehende architektonische Layout nicht zu stören. www.parcosanbartolo.it/Itinerari/Villa Caprile
Details

Cagli ist eine ummauerte Stadt mit einer offensichtlichen Strenge mit monumentalen Gebäuden, die kompakt und streng stehen, als ob sie auf die strenge Lektion reagieren würden
von San Pier Damiani: der Prior der nahe gelegenen Abtei von Fonte Avellana, der im 11. Jahrhundert die auffällige Architektur wie ein Pride Oculorum kochte. Von den monumentalen Fabriken und von den Plätzen, die die städtischen Räume rhythmisieren, wird der Blick vom grünen Apennin angezogen: eine bewundernswerte Kulisse für jeden Blick, der im Herbst mit den Farben des Gelbs fällt
rot wird es zum Protagonisten des Laubes.
Cagli, der im 6. Jahrhundert einer der
Eckpfeiler des byzantinischen Pentapoli, wird es wiederholt in römischen Reiserouten erwähnt.
Im vierten Jahrhundert klärte Servius Honoured, der Virgils Aeneid kommentierte, auch ein mögliches Missverständnis, indem er "Cales civitatis [heutiges Calvi] est Campaniae, nam in Flaminia est, quae Cale [Cagli genau] dicitur" bestätigte.
Seit dem 12. Jahrhundert gegründet, die freie Gemeinde
di Cagli unterwarf bald über 52 Burgen, untergrub den ländlichen Adel und stellte sich der feudalen Politik der Äbte. Seine Erweiterung folgte den Grenzen der Gerichtsbarkeit der Diözese Cagli, zu der in Greciano (4. Jahrhundert) der erste Bischof gehört.
Teilweise durch einen Brand zerstört, der 1287 von den Ghibellinen errichtet wurde, wird die Stadt von den Ablegern des Mount Petrano entfernt und von Grund auf neu aufgebaut
auf dem Plateau mit dem bereits bestehenden Dorf. Zum
die Neugründung unter dem Schutzflügel von Nikolaus IV.
Der Stadtplan von Arnolfo di Cambio mit orthogonalen Achsen wurde 1289 verwendet. Das fortschrittliche städtische Gefüge hätte Leon Battista Alberti Ideen geliefert, um das Design der idealen Stadt zu verfolgen.
Davon wären einige Elemente in der berühmten Tabelle, die Laurana (enger Mitarbeiter von Alberti) zugeschrieben wird, unter denen eines im Hintergrund dem vom Mount Petrano gebildeten Plateau entsprechen würde.
Nicht nur Zufälle bestehender
zwischen der idealen Stadt und Cagli: eine Stadt für die
Die Familie Montefeltro zeigte lange Zeit besondere Aufmerksamkeit. Auf der anderen Seite schreibt Franceschini, dass die Familie Montefeltro bei ihrer Geburt in den Gebieten der Kirche "ein Regionalstaat ist, ein Ausdruck der Fürstenfamilie und der Städte Urbino."
und Cagli und ihre Vororte ". In der Tat "im Bündnis vom Februar 1376 die Städte Urbino und Cagli
Sie haben auf einem Fuß der Gleichheit am Bund mit dem Herrn teilgenommen. “
Trotz des Rückschlags durch das Feuer von 1287 kehrte Cagli bald zu einem blühenden Zentrum zurück. In einem Register über die Zahlung von Steuern an die Kirche von 1312, das nach dem starken demografischen Rückgang aufgrund von Hungersnöten überarbeitet wurde,
Cagli bestand aus etwa 7.200 Einwohnern. Darüber hinaus erscheint kurz darauf in den Verfassungen Aegidianae von 1357 Cagli dazwischen
die neun Städte der Marca (zusammen für die heutige Provinz in Pesaro, Fano
und Fossombrone).
Es waren vor allem die Manufakturen, die insbesondere in der Verarbeitung von Wolltüchern (später auch in Seide) und in der Gerbung der Häute bestanden, die sich unter den Herzögen von Urbino erheblich entwickelten, die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt unterstützten.
Die Übertragung des Herzogtums Urbino an die Kirchenstaaten im Jahr 1631 unterwirft Cagli derselben Wirtschaftspolitik, die für die Marken diktiert wurde: vor allem der Getreideanbau.
Die niedrigen Erträge im Apennin hätten zu einem unaufhaltsamen wirtschaftlichen Rückzug geführt.
Es kommt vor, dass die Stadt langsam herauskommt
von den neuen Wegen der Kunstgeschichte. Das bedeutende historisch-künstlerische Erbe, das durch das gewaltsame Erdbeben von 1781 unkenntlich gemacht worden war, wurde von verschiedenen Napoleons geplündert. Die Vereinigung Italiens entzündet antiklerikale Herzen. Der Bau der Eisenbahnstrecke Fano-Fabriano-Rom, die Errichtung des neuen Stadttheaters und neuer öffentlicher Räume sorgen für Beständigkeit
zum progressiven Sehen. Daneben gibt es das Kapitel über die Enteignung der Bruderschaften und beschlagnahmten Klöster.
Die Ereignisse der Stadt Cagli werden nun im weiten Rahmen der nationalen Geschichte verwässert. Die Zerstörung der Eisenbahn durch die NS-Armee im Jahr 1944 und der Verlust der Rolle der großen Verbindungsarterie der Flaminia-Marke für Cagli und die Täler eine lange Phase des Niedergangs, die im letzten Teil der Sekunde anhält und schließlich die Richtung ändert Millennium.

Touristeninformationsbüro - Gemeinde Cagli
Via Alessandri, 4 - 61043 Cagli (PU)
tel. 0721 780773
www.comune.cagli.ps.it info.turismo@cm-cagli.ps.it http://it.wikipedia.org/wiki/Cagli
Ufficio Cultura - Comune di Cagli
Piazza Matteotti, 1 - 61043 Cagli (PU)
tel. 0721 780731
municipio@comune.cagli.ps.it
Associazione Turistica Pro Loco
Via Leopardi, 3 - 61043 Cagli (PU)
tel. 0721 787457
www.proloco-cagli.it prolococagli@libero.it
Details
Am 1. Januar 2017 wurde eine neue Gemeinde, Terre Roveresche, gegründet: Die Gemeinden Barchi, Orciano di Pesaro, Piagge und San Giorgio di Pesaro wurden eine und teilen, obwohl sie immer noch ihre eigene Geschichte und Kultur haben, Ressourcen und Energie alles, was sie miteinander verbindet. Terre Roveresche ist ein Ort, an dem Tradition lebt und von denen, die dort leben, als grundlegendes Erbe gefördert wird. Ob durch das alte Handwerk - sowohl die noch praktizierten als auch die, von denen erzählt wurde
in Museen - oder durch die typischen Produkte des Territoriums, die Weine und die Rezepte, die den Tisch reich schmücken, dieser Ort
lebt sowohl in als auch außerhalb der Zeit. In Terre Roveresche erheben sich alte Schlösser auf Hügeln, die das Profil der Landschaft gestalten, und verstecken in ihren engen Gassen kleine und unglaublich einzigartige Juwelen von unschätzbarem historischem und künstlerischem Wert.
Details
Rimini hat ein sehr wichtiges historisches und künstlerisches Erbe, das Kirchen und Klöster, edle Villen und Paläste, Befestigungen, archäologische Stätten, Straßen und Orte von historischem und künstlerischem Interesse umfasst. Dieser Reichtum ist das Ergebnis der Aufeinanderfolge von 22 Jahrhunderten Geschichte durch verschiedene Zivilisationen und Herrschaften: von den Römern über das Byzantinische Reich mit der wichtigen Rolle der freien Gemeinde und der Hauptstadt Malatesta bis hin zu den venezianischen und päpstlichen Herrschaften. Rimini war dank seiner geografischen Lage und der Bedeutung des Hafens ein historisches Tor zum Osten und Süden des Mittelmeers und ein Treffpunkt zwischen den Kulturen Norditaliens und denen Mittelitaliens. Italien.

Rimini ist reich an Denkmälern aus allen Epochen mit sehr wichtigen Beispielen der Architektur der römischen Zivilisation, wie dem Augustusbogen, der Tiberiusbrücke, dem Amphitheater und dem Domus del Chirurgo aus dem Mittelalter wie der Palazzo Arengo, die Kirche S. Agostino und Castel Sismondo und die Renaissance mit dem Malatesta-Tempel, ein Meisterwerk von Leon Battista Alberti.

Die Stadt mit ihren Dörfern und ihrem Yachthafen bewahrt auch ein großes architektonisches Erbe des Barock, der Neoklassik und der Freiheit, einschließlich Kirchen, Paläste, stattliche Villen, historische Marinegebäude, Hotels und historische Villen, ein Beweis für ihre Rolle als kulturelles, politisches, kommerzielles Zentrum und seit Mitte des 19. Jahrhunderts als renommierter Badeort.

Die Stadt hat ihre römische Struktur seit Jahrhunderten mit der regelmäßigen Anordnung ihrer Blöcke bewahrt, während die großen römischen Denkmäler erhalten geblieben sind, die ihre alten Ursprünge bewiesen haben. Rimini war schon immer von der Erfahrung der Zeitgenossenschaft geprägt, indem es seine Vergangenheit gemeinsam wiederbelebte: Die mittelalterlichen Transformationen, die großen Stadterneuerungsarbeiten der Familie Malatesta, die Erdbeben und die Abschaffung der Konventionsordnungen bestimmten eine kontinuierliche Entwicklung. lesbar in der Schichtung historischer Zeugnisse. Die Bombenanschläge des Zweiten Weltkriegs zerstörten die Stadt und gefährdeten das monumentale Erbe und die Integrität des historischen Zentrums, das rekonstruiert und restauriert wurde, um die Räume und die vielen wertvollen Gebäude zu verbessern.

Rimini ist zum ersten Mal in bestimmten Filmen über das Leben am Meer zu sehen, darunter in der Dokumentation Rimini l'Ostenda d'Italia (1912). In den 1930er Jahren feierten die Nachrichten von Luce die Eroberung der Freizeit und die Geburt des Massentourismus und machten das Bild der Stadt zum ersten Mal öffentlich. Es war jedoch Federico Fellini, einer der bekanntesten Regisseure in der Geschichte des Kinos, der die Figuren, Orte und Atmosphären von Rimini durch seine von seiner Heimatstadt inspirierten Filme auf der ganzen Welt berühmt machte , auch wenn sie fast ausschließlich in Cinecittà-Studios in Rom gedreht wurden: I Vitelloni (Drama von 1953), 8½ (Drama von 1963, Oscar 1964), I Clowns (Dokumentarfilm von 1970) und insbesondere Amarcord (Drama von 1973, Oscar von 1975). Die Filme und Schriften des Regisseurs enthüllen den Konflikt in seiner Beziehung zu Rimini. Fellini gab zu, dass er nicht freiwillig zurückgekommen war: Es entstand eine Art Verlegenheit in ihm, über seine Stadt "spekuliert" zu haben, die für ihn eher eine "Dimension der Erinnerung" als einen realen Ort darstellte. Autobiografische Themen und traumhafte Rekonstruktionen des Meeres, Symbol für Abenteuer und Reisen, der bäuerlichen und populären Welt, des Reichtums und der Pracht des Grand Hotels, der Stadt, die am Ufer des Nebels der Wintertage verschwindet .
Details
Auf halbem Weg zwischen den Ufern der Adria und den Gipfeln des Furlo-Canyons befindet sich ein Mikrokosmos, der aus Burgen und Weilern besteht, die von Mauern umgeben sind, aus edlen Palästen und Villen, aus Klöstern und kleinen Kirchen, Lehmhügeln, wilden Wäldern und reich bebautem Ackerland. das produziert enogastronomische Exzellenz.
Es ist das Gebiet der Gemeinde Colli al Metauro, die 2017 aus der Vereinigung von Saltara, Serrungarina und Montemaggiore al Metauro geboren wurde und von den Gewässern ihres großen Protagonisten, des Metauro, überquert wird, dem längsten in den Marken: einem herrlichen Kind der Appenine Berge, wie Torquato Tasso es nannte. Das kristallklare Wasser fließt im Tal unter den weichen Hügeln hinunter, auf deren Gipfeln kleine Weiler entstehen. Immer ein strategischer Transitpunkt, entlang dessen sowohl der Fluss als auch der Weg der alten Via Flaminia verlaufen, einer römischen Straße aus dem Jahr 220 v.Chr. von Gaius Flaminius Nepote, der jahrhundertelang die einzige Verbindung zwischen Rom und Norditalien war. Das Vorhandensein dieser fundamentalen Fäden gab Colli al Metauro eine Geschichte, die reich an wichtigen Ereignissen war, die mit den bescheidenen ländlichen Gewohnheiten seiner Bevölkerung verflochten waren, die dieses Land weiterhin beschützten und liebten, sein Ackerland bearbeiteten und seine historischen Denkmäler respektierten. mit dem
fröhliche, aber feste Ruhe der Menschen, die durch starke Wurzeln an ihr Land gebunden sind.
Details